Fußball

TuS Haltern steht vor heikler Nummer

Haltern - TuS Halterns Trainer Magnus Niemöller rechnet beim Gegner aus Ennepetal mit einer Fünferkette. Dies könnte seiner Elf durchaus in die Karten spielen.

Magnus Niemöller erwartet am Sonntag gegen den TuS Ennepetal "eine ganz heikle Nummer". Mit Ennepetal kommt ein Gegner, der "in der Liga oft unterschätzt" werde, auch wenn der Trainer des TuS dies selbst nicht verstehen könne.

Oberliga Westfalen

TuS Haltern - TuS Ennepetal

Am vergangenen Wochenende verloren die Ennepetaler zuhause gegen Schalke II mit 1:3. Allerdings habe die Mannschaft dort eine gute Leistung gezeigt, erklärt Niemöller. Auswärts haben sie sogar noch kein Spiel in dieser Saison verloren, was weder Zufall noch Glück sei.

Das Spiel werde ein ziemlicher "Stress- und Härtetest", verrät der Trainer. Ennepetal sei eine sehr erfahrene Mannschaft, die eine gefährliche Offensive habe. Besonders den "überragenden" Simon Rudnik, der bereits vier Tore in der Liga erzielen konnte, hebt er dabei hervor. Er warnt davor, dass es schwierig werden könne, die gegnerischen Qualitäten im Angriff zu 100 Prozent zu neutralisieren.

Auch vom Rest der Mannschaft erwartet er viel: "Bei Ennepetal geht sehr viel über die Mentalität und Robustheit." Für sein Team werde es am Sonntag wichtig sein, diese Wucht, die der Tabellensiebte ausstrahlt, zu verteidigen. Zudem müsse seine Mannschaft besonders bei Standards aufpassen, da der Gegner über viele großgewachsene Spieler verfüge.

Während die Gievenbecker im letzten Spiel mit einer Viererkette agierten, rechnet das Halterner Trainerteam im kommenden Spiel mit einer anderen defensiven Grundordnung. "Es gibt Signale, dass sie mit einer Fünferkette spielen werden", so Niemöller. Dies könnte, so vermutet er, seiner Mannschaft sogar helfen, da man zuletzt gegen Gegner mit Viererketten durchaus Probleme gehabt habe.

Aufseiten der Halterner kehrt Kapitän Christoph Kasak zurück. Auch die "wichtige Personalie" Tim Forsmann könne nach seiner Rot-Sperre wieder eingesetzt werden. Ob Robin Schultze den Sprung in den Kader schafft, ist aktuell noch fraglich. Luca Steinfeld befindet sich nach einem Muskelfaserriss erst im Lauftraining und sei keine Option für Sonntag.

Eine Rückkehr in die Stauseekampfbahn wird es für Dennis Drepper geben, der seit dieser Saison für den TuS Ennepetal spielt und bereits zwei Tore erzielen konnte. Auch wenn Magnus Niemöller ihm nur das Beste wünsche, am Sonntag hoffe er dann aber, dass Drepper kein Tor gelingt.

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