Winterneuzugang Julian Büscher bleibt dem TuS Haltern bis 2023 erhalten.
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Winterneuzugang Julian Büscher bleibt dem TuS Haltern bis 2023 erhalten.

Fußball

Der TuS Haltern baut am Gerüst für die nächste Saison: Julian Büscher verlängert Vertrag

  • Olaf Krimpmann
    vonOlaf Krimpmann
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Beim neuen Weg, den der TuS Haltern einschlagen, soll ein alter Bekannter mithelfen: Offensivspieler Julian Büscher hat seinen Vertrag bis 2023 verlängert.

  • Regionalligist TuS Haltern will Leistungsträger halten
  • Julian Büscher verlängert bis 2023
  • Trainingsstart am Donnerstag

Regionalligist TuS Haltern beschreitet in der kommenden Saison einen neuen Weg, er will dabei verstärkt auf Spieler aus der eigenen Jugend und aus der engeren Region setzen. Fix ist nun: Zu diesem Gerüst gehört auch Julian Büscher. Der Offensivspieler verlängerte seinen Vertrag bis 2023 und dürfte alleine aufgrund seiner sportlichen Vita in der künftigen ersten Mannschaft eine Schlüsselrolle zukommen.

Der 27-Jährige gebürtige Dülmener war erst im Februar zum TuS gekommen. Zuvor war Büscher als Profi unter anderem in der kanadischen Profiliga am Ball. Dort wurde er 2019 ins „Allstar-Team“ gewählt, ehe es ihn zurück in die Heimat zog. Sein Vertrag beim TuS wurde nun bis 2023 verlängert. „Julian ist einer, der vor allem den Ausbildungsgedanken in sich trägt“, erläutert Trainer Timo Ostdorf, und das sei in der aktuellen Situation des Klubs mit das Wichtigste.

Ostdorf, der neue Mann an der Seitenlinie der Regionalliga-Mannschaft, zeigt sich zuversichtlich, was die weiteren Personalplanungen betrifft. Dass mittlerweile „amtlich“ ist, dass gut ein halbes Dutzend Stammkräfte den TuS Haltern verlassen, nimmt „Ossi“ hin: „Das ist der normale Gang, wenn man einen Umbruch plant.“

Bis zu acht Spieler aus dem aktuellen Kader sollen bleiben

Der B-Lizenzler sagt: „Natürlich bauen wir weiter am Gerüst, und da bin ich sicher, dass sieben, acht Spieler aus dem jetzigen Kader bleiben. Zum einen haben sie noch Vertrag, zum anderen wollen wir gerne mit ihnen weitermachen.“

Der 34-Jährige ergänzt: „Wir reden hier von einer neuen Saison, von der noch niemand weiß, wann sie beginnt, dabei ist die alte noch gar nicht vorbei.“ Allerdings rechnet man auch am Stausee mit einem Abbruch, wie ihn etwa der westfälische Fußballverband für die Ober-, Verbands- Landes- Bezirks- und Kreisligen in der kommenden Woche beschließen will.

Was die Zukunft betrifft, hält sich Ostdorf wie zuvor bereits der Sportliche Leiter Sascha Kopschina bedeckt: Es kann eine weitere Saison in der Regionalliga geben, ein Rückzug in die Oberliga ist aber nicht ausgeschlossen. Ostdorf: „Man weiß im Moment doch gar nicht, wie die Regionalliga aussehen wird, welche Auflagen es noch geben wird durch Corona.“

Donnerstag beginnt wieder das Training

Immerhin haben die jüngsten Lockerungen dafür gesorgt, dass nunmehr auch am Stausee wieder ein Trainingsbetrieb möglich ist. Am Donnerstag will Ostdorf einsteigen. „Das wird sicher nichts Wildes werden“, so der Oer-Erkenschwicker mit Blick auf die noch geltenden Beschränkungen. „Aber die Jungs haben keine Lust mehr aufs Laufen. Ich kann verstehen, dass sie jetzt an die Murmel wollen.“ Wie andere Vereine auch, muss der TuS Haltern ein umfassendes Hygienekonzept ausarbeiten, das unter anderem klare Zugangsregeln zur Sportanlage vorsieht. „Ich bin froh, dass ich mich nur um die Bälle kümmern muss“, so der B-Lizenzler mit einem Augenzwinkern.

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