Fußball: Oberliga

0:5 - TuS Haltern kassiert dicke Klatsche in Sprockhövel

Es war ein schwarzer Tag für den TuS Haltern. Mit 0:5 verloren die Halterner das Duell in Sprockhövel. Vier Gegentore kassierte das Team von Trainer Magnus Niemöller binnen 23 Minuten.

Mit 0:5 hat der TuS Haltern am Sonntag in der Fußball-Oberliga bei der TSG Sprockhövel eine deutliche Klatsche kassiert. Dabei fielen alle Tore bereits in der ersten Halbzeit. "Mir fehlen ein bisschen die Worte", sagte Halterns Trainer Magnus Niemöller.

Oberliga

Sprockhövel - TuS Haltern

5:0 (5:0)

Im 3-5-2-System schickte Halterns Trainer sein Team in das Duell. Dabei kehrte Luca Steinfeldt nach seinem Muskelfaserriss in die Startelf zurück. Tim Kallenbach stand erstmals im Kader.

Nach wenigen Minuten wurden die Halterner kalt erwischt. Nach einem Eckball gingen die Gastgeber mit 1:0 in Führung: Im Strafraum stimmte die Absprache der Halterner nicht. Somit segelte die Ecke von Hasan Ülker vorbei an Torhüter Stephan Tantow ins Tor (10.). "Danach nahm das Unheil seinen Lauf", erklärte Niemöller. Nur zwei Minuten später legte Tim Krafft das 2:0 für die TSG nach. Nach weiteren drei Minuten klingelte es erneut im Kasten: Krafft traf zum 3:0. Bei beiden Treffern hatte der TuS keinen Zugriff in der Defensive, beide Tore fielen nach einem Konter.

AusgekontertDie Halterner versuchten, ihr Spiel zu stabilisieren, spielten sich in der Offensive immer näher an den Strafraum und hatten viel Ballbesitz, doch es trafen erneut die Gastgeber. Der TuS verlor den Ball in der Offensive und die tief stehenden Gastgeber fuhren einen Konter. Ülker schloss ihn erfolgreich zum 4:0 ab (23.). Fünf Gegentore hatten die Halterner in den ersten neun Spielen der Saison insgesamt kassiert - nun waren innerhalb von 23 Minuten vier weitere dazugekommen. Mit der Führung zogen sich die Gastgeber weit zurück, blieben durch Konter aber stets gefährlich. Wie drei Minuten vor der Pause, als Patrick Adam Dytko zum 5:0 einnetzte. "Unsere defensive Stabilität ist uns innerhalb von wenigen Tagen abhandengekommen", erklärte Niemöller.

Nach Wiederanpfiff fiel kein Treffer mehr, auch dem TuS gelang kein Tor. "Wir hätten hier bis Heiligabend 2022 spielen können und hätten wahrscheinlich kein Tor gemacht", sagte Niemöller. Andrius Balaika, Trainer der TSG, sprach von einem denkwürdigen Spiel. "Heute passte bei uns alles", erklärte er. Nach der Niederlage ist der TuS nun dritter.

TuS: Tantow - Eisen, Wiesweg, Opiola (46. Scheuch), Forsmann (46. Eickhoff), Kasak, Oerterer, Diericks, Schultze, Albrecht (69. Vennemann), Steinfeldt

Tore: 1:0 Ülker (10.), 2:0, 3:0 Krafft (12., 14.), 4:0 Ülker (23.), 5:0 Dytko (45.)

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