Fußball: Oberliga

Regionalliga-Absteiger ist zu Gast in Haltern

Der TuS empfängt am Sonntag den TuS Erndtebrück. Der Oberliga-Neuling ist mit den ersten drei Monaten nicht wirklich zufrieden, kommt aber mit einer Menge an Qualität nach Haltern.

Die 0:5-Niederlage des TuS Haltern bei der TSG Sprockhövel ist aufgearbeitet. Der Blick der Halterner geht nach vorne: Am Sonntag (15 Uhr, Lippspieker, Haltern) wartet der Regionalliga-Absteiger TuS Erndtebrück auf das Team von Trainer Magnus Niemöller. "Der Gegner zählt zu den Top Mannschaften der Liga", erklärt er. "Wir wollen ihm alles abverlangen."

Oberliga

TuS Haltern - Erndtebrück

So wirklich optimal läuft es für die Gäste nach dem Abstieg in die Oberliga aber noch nicht. "Die ersten drei Monate waren nicht zufriedenstellend", sagt Ivan Markow, Trainer der Gäste. Seit dem Sommer steht er an der Seitenlinie. Die ersten zehn Spiele beschreibt er als "Achterbahnfahrt". "Wir sind nicht gut in die Saison gekommen", erklärt er. So liegt das Team vor dem Duell in Haltern mit 11 Punkten auf Rang 13. "Aus dieser Situation müssen wir uns herausspielen", sagt Markow. Mit der Arbeit von seiner Mannschaft gegen den Ball ist der Trainer meist zufrieden. "Doch nun wollen wir auch unser Ballbesitzspiel dem Gegner aufdrücken, auch den Halternern", erklärt er.

Hinter dem TuS liegt eine volle Trainingswoche mit vier Einheiten. Und diese hat das Team von Trainer Magnus Niemöller genauso durchgezogen, wie es auch schon vor dem Spiel in Sprockhövel geplant war. Die Niederlage "haben wir am Montag thematisiert, wie wir das mit jedem Spiel machen", erklärt der Trainer. "Das macht dann mal mehr, mal weniger Spaß." Mannschaftlich sei sein Team nach dem 0:5 noch etwas enger zusammengerückt. "Diese Wut, die die Spieler verständlicherweise auf sich selbst haben, müssen wir in Energie umwandeln", sagt Niemöller. "Das Spiel haben wir komplett verarbeitet."

Weiter fehlen wird dem Halterner Trainer Außenverteidiger Marvin Schurig (Achillessehne). "Er braucht noch etwas Ruhe", sagt sein Trainer. Julius Hölscher hat die Woche nach seiner Kopfverletzung wieder trainiert. "Da sind wir optimistisch, dass es für Sonntag reicht", erklärt Niemöller.

Bei den Gästen fehlen der Innenverteidiger Mehmedalija Covic und Torhüter Paul Schünemann. "Dazu kommen noch einige angeschlagene Spieler", erklärt Markow. Der Trainer will seine Mannschaft sowohl auf eine Fünferkette, als auch auf eine Viererkette der Halterner vorbereiten. "Bei fünf Verteidigern werden wir viel über die Flügel spielen", erklärt er.

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