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In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit sieht Halterns Christoph Kasak (Nr.3) nach einem bösen Foul an Guiseppe Pisano (Nr. 10) von Schiedsrichter Fabian Maibaum die Rote Karte.

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Drei Platzverweise und vier Tore - so spielten RW Oberhausen und TuS Haltern

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  • Thomas Braucks
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Drei Platzverweise und vier Tore – Rot-Weiß Oberhausen und TuS Haltern liefern sich vor 2 110 Zuschauern am Mittwochabend ein heißes Regionalliga-Spiel.

Aus dem geht der Favorit als Sieger hervor: RWO gewinnt mit 3:1. Halterns Trainer Magnus Niemöller hatte im Niederrhein-Stadion ein Abwehrbollwerk errichtet und mit einer Fünfer-Abwehrkette angefangen, davor agierten drei "Sechser".

Es schien das richtige Rezept, denn trotz klar mehr Ballbesitzes fiel RWO zunächst nicht viel ein. Die zündende Idee hatte dann Lars Pöhlker. Halterns „Sechser“ fing in der 14. Minute in der eigenen Hälfte den Ball ab und spielte steil auf die einzige Spitze des TuS, Arda Nebi. 

Nebi mit einem sehenswerten Heber zum 0:1

Der kleine Recklinghäuser schüttelte im Laufduell Verfolger Nico Klaß ab, lief alleine auf Torhüter Daniel Davari zu und überlistete den Oberhausener Schlussmann mit einem Heber der Extraklasse zum 0:1.

Als der Oberhausener Druck größer wurde und Tim Oberwahrenbrock bei einem Freistoß von Jannik Löhden Unsicherheiten zeigte und den zentral geschossenen Ball nur abklatschen konnte, war der eingewechselte Francis Ubabuike zur Stelle und schob zum 1:1 ein (35.). 

Zweimal Rot direkt vor dem Pausenpfiff

RWO blieb in einer immer hitziger werdenden Partie am Drücker, kam durch Cihan Özkara per Kopfball kurz vor dem Pausenpfiff zum 2:1 (45.). Es war Oberhausens zweite ernst zu nehmende Chance in diesem Spiel.

Aus der Kabine kamen beide Teams nur jeweils zu Zehnt: Sowohl Halterns Christoph Kasak (trat Giuseppe Pisano von hinten um) wie Jannik Löhden (streckte Kasak zu Boden) sahen noch vor der Halbzeit die Rote Karte (45. + 3). 

Dritter Platzverweis in der Nachspielzeit

Auch wenn RWO fortan spielbestimmend war, die ganz großen Chancen spielte sich der Favorit zunächst nicht heraus. Die Entscheidung fiel in der 85. Minute: Robin Schultze foulte im eigenen Strafraum Shaibou Oubeyabwa, Maik Odenthal setzte den fälligen Foulelfmeter sicher in die Maschen.

In der Nachspielzeit gab es den dritten Platzverweis der Partie: Oberhausens Cihan Özkara deutete gegen Noah Korczowski einen Ellbogenstoß an, was Schiri-Assistent Claas Steenebrügge sah – es gab Gelb-rot für Özkara.

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