Fußball: Stadtmeisterschaften

SV Lippramsdorf ist in der Hallen der Gejagte

HALTERN - Die Teams stehen bei den Halterner Hallenstadtmeisterschaften in den Startlöchern. Allerdings kämpft einer der Favoriten mit Personalproblemen.

Der 26. Dezember ist für viele Halterner Fußballfans fest verplant: Wenn acht Teams beim Stadtwerke-Wintercup um den Titel als Hallenstadtmeister kämpfen, wird die Sporthalle an der Holtwicker Straße wieder gut gefüllt sein. "Wir freuen uns auf das Turnier", sagt Malcolm Diekmann vom Ausrichter SV Lippramsdorf. Mehr als 30 Helfer seien im Einsatz.

Bereits in der Gruppenphase kommt es zum Aufeinandertreffen der beiden Bezirksligateams: Um 12.40 Uhr stehen sich der TuS Haltern und der SV Lippramsdorf - die Finalisten des vergangenen Jahres - gegenüber. Die Vorfreude bei beiden Teams ist groß, auch wenn Tim Abendroth, der Trainer des TuS, noch gar nicht genau weiß, welche Mannschaft auf dem Platz stehen wird. "Wir arbeiten an einem Team", sagt er. Und ist optimistisch, zehn Spieler zusammenzubekommen, um die Vorrunde zu überstehen. In der Halle haben er und seine Mannschaft keine Trainingseinheit zur Vorbereitung eingelegt. "Das wird ein Kaltstart", sagt er, "wir werden sehen, was dabei herauskommt."

LSV mit "Luxusproblem"Titelverteidiger SV Lippramsdorf hatte am vergangenen Wochenende im Gegensatz zum TuS in der Liga spielfrei. "Das passte ganz gut", sagt LSV-Trainer Michael Hellekamp. Drei Einheiten habe er mit seiner Mannschaft in der Halle zur Vorbereitung absolviert. "Die Jungs sind sehr motiviert", sagt der Trainer, "sie sollen sich aber nicht zu viel Druck machen. Gerne wollen wir uns so präsentieren wie im vergangenen Jahr." Im Gegensatz zu Abendroth steht Hellekamp vor einem Luxusproblem: "Bei mir wollen alle spielen", sagt der Trainer. So musste er bereits vorab seinen Kader sortieren. "Meine Startfünf steht", sagt der Trainer. Der TuS und der LSV treffen in der Vorrunde noch auf die DJK BW Lavesum und auf Concordia Flaesheim.

In der Gruppe A ist der ETuS Haltern als Kreisligist die ranghöchste Mannschaft. ETuS-Trainer Dirk Cholewinski sieht darin aber keine Aussagekraft: "Jede Mannschaft hat fünf gute Hallenspieler", sagt er, "leichte Gruppe hin oder her." 2015 konnte sich der ETuS zuletzt den Titel sichern. "Die Jungs brennen darauf, weiterzukommen", sagt Cholewinksi. In den K.o-Spielen sei dann auch ein wenig Glück nötig. "Für mich hat aber die Meisterschaft ganz klar Priorität", erklärt er. Ein großer Hallenfreund sei der Trainer nicht.

Gleich fünf Mal trainierte das Kreisliga-B-Team des SV Hullern in der Halle als Vorbereitung. "Mal gucken, was am Ende so geht", sagt Hullerns Trainer Werner Tiedemann, der um 14.20 Uhr mit seinem Team auf den ETuS trifft. "In dieser Gruppe kann jeder jeden schlagen", sagt er.

Start ist am Dienstag um 11 Uhr. Die Spielzeit beträgt in der Gruppenphase 14 Minuten, in den K.o.-Spielen 20 Minuten. Gespielt wird nach Futsal-Regeln.

Verzichtet wird dieses Jahr auf die Halbzeitpause, das Finale soll um 17 Uhr steigen. Nach der Gruppenphase wird es ein oder zwei Einlagespiele von Halterner F-Jugendlichen geben. "Die Teams sind aus allen heimischen Vereinen bunt gewürfelt", sagt Malcolm Dieckmann, "wir wollen damit die Vereine freundschaftlich in Verbindung bringen."

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