Fußball: Westfalenpokal

TuS Halterns Trainer Magnus Niemöller erwartet "das allerbeste Westfalia Herne"

Haltern - Der TuS Haltern trifft in der zweiten Runde des Westfalenpokals auf ein kriselndes Westfalia Herne. Hernes Trainer Christian Knappmann sieht sich weiter fest im Sattel.

Nur drei Tage nach der unglücklichen 1:2-Pleite bei der Reserve von Schalke 04 treffen die Oberliga-Fußballer des TuS Haltern im Westfalenpokal auf Westfalia Herne. Die Herner stehen nach fünf Niederlagen in fünf Ligaspielen gehörig unter Druck.

Westfalenpokal, 2. Runde

Westfalia Herne - TuS Haltern

Die Niederlagenserie der Westfalia bedeute nicht, dass Herne ohne Selbstvertrauen antreten werde, sagt Halterns Trainer Magnus Niemöller. "Das ist ein anderer Wettbewerb. Wir haben uns auf das allerbeste Westfalia Herne vorbereitet", verspricht der Trainer.

"Wir werden versuchen, alles aus uns rauszuholen", sagt Niemöller. Das dürfte aber schwierig werden. "Die 90 Minuten auf Schalke haben uns viel Kraft gekostet", gesteht der Trainer ein. In der 50-minütigen Unterzahl musste der TuS viele Räume zulaufen. "Was wir geleistet haben, war Wahnsinn. Wir haben ein Riesenspiel gemacht und hätten mehr verdient als die Niederlage", so der 44-jährige.

Unglücklicherweise verloren die Halterner nicht nur das Spiel, sondern mit Tim Forsmann und Nils Eisen zwei Spieler durch Platzverweise. Beide sind auch im Westfalenpokal gesperrt. Forsmann sah in der 31. Minute nach einer Tätlichkeit die Rote Karte. Wie lange er ausfällt, ist noch unklar. Nils Eisen sah in der letzten Minute Gelb-Rot. "Nils wäre arbeitsbedingt sowieso nicht dabei gewesen", sagt Niemöller. So muss Eisen lediglich das Spiel im Pokal aussetzen und darf kommenden Sonntag am Ligabetrieb gegen Gievenbeck wieder teilnehmen.

Großer Pokalfight

Gegen Herne dürfte mit einer gewissen Rotation von Niemöller gerechnet werden. "Es werden sicherlich ein paar frischere Spieler beginnen", erklärt er. "Wir wollen einen großen Pokalfight abrufen." Der Westfalenpokal sei einer der interessantesten Wettberwerbe, bei dem der TuS so weit wie möglich kommen will. Bis auf Forsmann und Eisen stehen dem Halterner Coach alle übrigen Spieler zur Verfügung.

Das kann Hernes Trainer Christian Knappmann nicht behaupten. "Wir haben ein unfassbares Verletzungspech", sagt er. Mit Tobias Hötte und Andreas Ogrzall haben sich zwei weitere Spieler verletzt. "Das ist auch der Grund, warum wir derzeit so viele Spiele verlieren."

Jeder, der Fußball objektiv sehe, müsse erkennen, dass die aktuelle Pleitenserie aus dem Verletzungspech der Herner resultiere, sagt Knappmann. Auch deswegen sitzt der Trainer weiterhin fest im Sattel. "Ein Christian Knappmann kann sich hier nur selber entlassen. Das hat der Sportvorstand deutlich kommuniziert. Mit viel Mut und Enthusiasmus werden wir auch wieder unsere Spiele gewinnen und die schwierige Situation überstehen", ist sich Knappmann sicher.

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