Fußball

Mal wieder gegen einen Spitzenreiter

HALTERN - Die Oberliga-Fußballer des TuS Haltern treffen mal wieder auf einen Spitzenreiter. Die Statistik spricht im Duell gegen den FC Kaan-Marienborn klar für die Mannschaft von Trainer Magnus Niemöller.

Vergangene Woche ist der TuS Haltern gut aus der Wintervorbereitung in die Oberliga Westfalen gestartet. Dem 2:1-Sieg gegen den FC Gütersloh soll nun ein Erfolgserlebnis gegen den Tabellenführer FC Kaan-Marienborn folgen. Die Statistik spricht dabei für die Spieler von TuS-Coach Magnus Niemöller.

Oberliga Westfalen

FC Kaan-Marienborn - TuS

So., 15 Uhr, Sportplatz Kaan-Marienborn, Im Breitenbachtal, 57074 Siegen

"Für uns ist das eine schlechte Statistik", muss Kaan-Marienborns Trainer Thorsten Nehrbauer eingestehen. Schon als die Sportfreunde Siegen, Westfalia Herne und der ASC Dortmund an der Spitze standen und es am darauffolgenden Spieltag mit dem TuS zu tun bekamen, waren sie ihre Tabellenführung nach Abpfiff wieder los. "Was jedoch in der Vergangenheit passierte, zählt jetzt nicht mehr", sagt Nehrbauer auch.

Genauso wie der verdiente 3:1-Erfolg seiner Mannschaft in der Hinrunde in Haltern. "Das war ein Spiel auf hohem Niveau", analysiert er, "aber da war das Wetter auch noch schön und es war warm." Ähnlich sieht das Halterns Sportlicher Leiter Sascha Kopschina. "Für eine Standortbestimmung ist es noch zu früh", denkt er. Die Pause sei zu lang gewesen, die meisten Mannschaften würden noch mit den vielen Spielausfällen kämpfen.

Wichtig ist für Kopschina, dass die Halterner Elf schnell ihren Rhythmus finde. "Kaan-Marienborn ist in allen Bereichen stark aufgestellt", übt er sich in Respekt. Die Gastgeber treten sehr kompakt auf und versuchen über schnelles Umschalten zum Erfolg zu kommen. "Im Hinspiel haben wir unsere Grenzen aufgezeigt bekommen", gesteht Kopschina ein.

Sowohl für den Sportlichen Leiter des TuS als auch für den Trainer der Gastgeber wird die Tagesform über den Sieger entscheiden. Sollte Haltern (mal wieder) den Spitzenreiter stürzen, hätte der TuS gerade mal drei Punkte Rückstand auf Kaan-Marienborn ? bei einem Spiel weniger als der kommende Gegner. Das Ziel Aufstieg wird beim TuS trotzdem nicht in den Mund genommen. "Wir sind immer noch ein Aufsteiger", relativiert Kopschina.

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