Handball: Georg-Meier-Ewert-Cup

Der HSC Haltern-Sythen will nach der Pause schnell wieder in den Wettkampfmodus schalten

Nach einem Jahr Pause findet am Sonntag der Georg-Meier-Ewert-Cup in Haltern statt. Den HSC Haltern-Sythen erwartet ein starkes Teilnehmerfeld. Die Vorbereitung verlief aber schleppend

Lange Zeit zum Verschnaufen blieb für die Verbandsliga-Handballer des HSC Haltern-Sythen nicht: Am Sonntag warten beim 15. Georg-Meier-Ewert-Cup die ersten Spiele des neuen Jahres (Sporthalle an der Holtwickerstr.). Am kommenden Freitag steht dann schon das erste Verbandsligaspiel an.

Schleppende Trainingswoche

"Ich bin ganz froh über das Turnier", sagt Halterns Trainer Gerard Siggemann. "Dann kommen wir schnell wieder in den Wettkampfmodus." Die Trainingswoche allerdings verlief schleppend bei den Halternern.

Torhüter Daniel Lüger ist angeschlagen. Robin Hettrich konnte noch gar nicht trainieren. "Ihn plane ich auch gar nicht ein", sagt Siggemann. Henning Schrief wird wegen seiner Verletzung des Fingers wohl geschont.

Zudem waren einige Spieler - wie Jan-Bernd Kruth, Mika Knöner und Harald Scherer - im Urlaub und stiegen erst gegen Ende der Woche nach zweieinhalb Wochen Pause ins Training ein. "Mit sechs bis acht Spielern haben wir meist trainiert", erklärt Siggemann.

Duell gegen Oberaden zum Start

Im ersten Spiel des Tages (11 Uhr) bekommen es die Halterner gleich mit dem Oberligisten SuS Oberaden zu tun. Die Spielzeit beträgt zwei Mal 15 Minuten, wobei es für jeden Sieger einer Halbzeit zwei Punkte gibt. Der weitere Gruppengegner ist der TV Jahn Hiesfeld (Verbandsliga Niederrhein). "Wenn wir da weiterkommen wollen, müssen wir alles abrufen", sagt Siggemann. Das Ziel sei die Teilnahme am Halbfinale. Und "schnell wieder auf unser Level kommen", ergänzt der Trainer.

Denn bereits am kommenden Freitag (11. Januar, 20.30 Uhr) empfängt der HSC Haltern-Sythen den SV Teutonia Riemke (Platz 12). "Für Riemke geht es um wichtige Punkte gegen den Abstieg", sagt Siggemann. Zwei Trainingseinheiten bleiben den Tabellenführer nach dem Turnier am Sonntag, um sich auf das erste Pflichtspiel des Jahres 2019 vorzubereiten.

"Fühlen uns nicht als die Gejagten"

Danach startet die Rückrunde der Verbandsliga. "Wir fühlen uns nicht als die Gejagten", erklärt Siggemann. Mittlerweile hat der Tabellenführer vier Punkte Vorsprung auf die HSG Gevelsberg Silschede auf Rang zwei. Doch einfacher werde es für sein Team im neuen Jahr sicherlich nicht, sagt der Trainer. "Die restliche Saison wird ein Marathon."

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