Handball: GME-Cup

Der HSC verliert zwei Mal im Siebenmeterschießen - Schalke sichert sich den Titel

Nach einem guten Start mussten sich die Halterner im Halbfinale dem späteren Sieger aus Gelsenkirchen geschlagen geben. Dabei spielten die Halterner am Limit.

Nach einem Jahr Pause fand am Sonntag wieder der Georg-Meier-Ewert-Cup des HSC Haltern-Sythen statt. Für die fünfzehnte Auflage hatten sich die Halterner Gastgeber erneut starke Gegner eingeladen, unter anderem traten die beiden Oberligisten FC Schalke 04 und der SuS Oberaden an.

Gegen Oberaden setzten sich die Halterner von Trainer Gerard Siggemann im Eröffnungsspiel mit 5:4 (erste Halbzeit) und 8:7 (zweite Halbzeit) durch und sammelte so vier Punkte. Im zweiten und zugleich letzten Gruppenspiel gegen den TV Jahn Hiesfeld (Verbandsliga) ging es dann um den Gruppensieg. Von Beginn an dominierten die Hausherren die erste Halbzeit und machten deutlich, dass sie auch die nächsten vier Punkte einfahren wollten. Wenige Minuten vor Schluss schien das Spiel bereits entschieden, als Halterns Tim Strotmann aus der eigenen Hälfte zum 10:6 ins leere Tor traf. Am Ende gewann der HSC die erste Hälfte mit 12:10 und holte sich die Punkte fünf und sechs.

Für den Gruppensieg hätte dann in der zweiten Halbzeit sogar eine Niederlage mit einem Tor Unterschied gereicht, doch nachdem in der letzten Minute wieder Tim Strotmann traf (6:7), erzielten die Hiesfelder nur wenige Sekunden vor dem Schlusspfiff doch noch das Tor, welches beide Teams ins Siebenmeterwerfen zwang.

Von den drei angetretenen Halternern traf einzig Julian Schrief. Der Turnierausrichter musste so den ersten Platz abgeben.

"Waren am Limit"

Das vor dem Turnier genannte Minimalziel Halbfinale war damit dennoch erreicht. Im Spiel um den Finaleinzug war dann Endstation für die Halterner. Trotz eines starken Beginns gegen den FC Schalke und einer frühen 3:1-Führung (6.) musste sich der aktuelle Tabellenführer der Verbandsliga 2 am Ende mit 8:15 nach dreißig Minuten geschlagen geben. Man habe gemerkt, dass der Mannschaft zum Schluss ein bisschen "die Puste ausgegangen" sei, so Siggemann. Einige Spieler fehlten, andere waren erst kürzlich wieder in das Training eingestiegen. "Wir sind am Limit", sagte der Trainer nach dem verlorenen Halbfinale. Dennoch sei er zufrieden. Besonders das erste Spiel gegen Oberaden sei "sehr gut" gewesen.

Im Spiel um Platz drei, das direkt im Siebenmeterwerfen entschieden wurde, traf der HSC erneut auf Hiesfeld. Und wieder zeigten die HSC-Spieler Nerven: Nach Treffern von Mika Knöner und Jan-Bernd Kruth vergaben Julian Schrief und Nick Andersen. Die Hiesfelder sicherten sich mit einem 4:2 den dritten Platz und 50 Euro Preisgeld.

Das Finale konnte die Mannschaft des FC Schalke gewinnen. Mit 15:11 schlug der Oberligist die PSV Recklinghausen (Verbandsligist) und krönte sich zum Sieger des 15. GME-Cup.

Die Gruppenphase

Oberaden - HSC 4:5 / 7:8

FC Schalke - ASV Senden 7:6 / 10:7

Jahn Hiesfeld - Oberaden 8:8 / 10:6

PSV Recklinghausen - FC Schalke 6:6 / 6:7

HSC - Jahn Hiesfeld 12:10 / 6:8

Senden - PSV Recklinghausen 9:5 / 7:10

Halbfinale

FC Schalke - HSC 15:8 (7:5)

Jahn Hiesfeld - Recklinghausen 11:16 (6:7)

Spiel um Platz drei

HSC - Jahn Hiesfeld (Siebenmeterwerfen) 2:4

FinaleFC Schalke - PSV Recklinghausen15:11 (8:5)

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