Handball

HSC Haltern-Sythen kasiert die erste Niederlage

Haltern - Es sollte der dritte Saisonsieg werden. Die Chancen dazu waren auch durchaus da. Doch der HSC Haltern-Sythen konnte sie in Hombruch nicht nutzen.

Da war mehr drin für den HSC Haltern-Sythen. Doch bei der 28:32-Niederlage bei Aufsteiger Westfalia Hombruch standen sich die Spieler von Trainer Gerard Siggemann am Samstag in Dortmund selbst im Weg.

Verbandsliga 2

Westfalia Hombruch - HSC

32:28 (18:12)

"Wir haben gespielt wie die Schlaftabletten", fand der HSC-Trainer eine recht markige Beschreibung für das, was seiner Meinung nach fehlte: "Wir haben immer nur zugeschaut und waren in der Verteidigung im Grunde nicht präsent."

Das habe sich schon sehr früh in der Partie abgezeichnet, obwohl die Gäste zunächst sogar noch führten und jeweils ein Tor vorlegten. Das ging aber nur bis zur neunten Minute gut. Das 5:4 war die letzte HSC-Führung, das 6:6 der letzte Gleichstand. Über 9:6 (15.) zog Hombruch bis zur 22. Minute auf 13:7 davon und ging auch mit einem Sechs-Tore-Polster in die Halbzeitpause (18:12).

"Die erste Halbzeit war schrecklich", fasste Gerard Siggemann zusammen. Dabei habe sein Team im Angriff sogar noch freie Würfe herausgespielt. Doch die seien reihenweise vergeben worden: "Wir haben den Westfalia-Keeper schön warmgeschossen." Und aus diesen Ballverlusten habe Hombruch immer wieder einfache Tore gemacht.

Offene Manndeckung

Als es nach 40 Minuten 23:15 für die Gastgeber stand, stellte Siggemann auf offene Manndeckung um. "Das hat eigentlich sehr gut funktioniert", war der Trainer mit der Maßnahme zufrieden. Das Problem: Aus seinen Ballgewinnen machte der HSC wieder nichts. Die Wurfquote blieb unterirdisch und die Aufholjagd damit im Ansatz stecken. "Normalerweise gewinnst du so ein Spiel 38:35", meinte Siggemann. Doch es war halt kein normaler Abend: "Es war ein Spiel der vergeben Chancen."

Doch der HSC-Trainer fand in der Niederlage auch Gutes: "Die Mannschaft weiß, was sie verkehrt gemacht hat. Das gilt es im nächsten Spiel gegen Hagen abzustellen. Das Gute ist ja auch, dass wir zu unseren Würgen gekommen sind." Am Samstag gingen sie halt nur nicht rein.

HSC: Lueger, Haunert; Scherer (1), Andersen (6), Knoener (4), Hettrich (2), Schulte-Lünzum, J. Schrief (5), Rauschel, P. Schrief, Strotmann (1), Kruth (7), H. Schrief (2).

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