Handball

Für den HSC Haltern-Sythen ist noch viel möglich

Haltern - Der HSC Haltern-Sythen hat gegen die Reserve des Zweitligisten VfL Eintracht Hagen deutlich mit 32:24 gewonnen.

Die Verbandsliga-Handballer des HSC Haltern-Sythen haben gegen die Reserve des Zweitligisten Eintracht Hagen die richtige Reaktion auf die vergangene Pleite gegen Hombruch gezeigt: Mit 32:24 gewann die Mannschaft von Trainer Gerard Siggemann deutlich. Zwischenzeitlich schien die Partie jedoch zu kippen.

Verbandsliga 2

HSC - Eintracht Hagen II

32:24 (18:13)

Als Halterns Trainer Gerard Siggemann nach 43 Minuten eine Zwei-Minuten-Strafe gegen sich bekam, schien das gewonnen geglaubte Spiel den Halternern aus den Händen zu gleiten. Mit 18:13 ging es für den HSC in die Halbzeit. Aus der kamen die Gäste aus Hagen aber stark verbessert. "Wir waren uns vielleicht ein wenig zu sicher", sagte Halterns Torwart Stephan Haunert. Die Gäste kamen auf 20:22 aus ihrer Sicht ran. Und dann machten die Gastgeber auch noch leichte Fehler im Aufbauspiel. Doch Haunert hielt innerhalb von nur wenigen Sekunden zweimal überragend - und damit am Ende wohl den Sieg fest.

Anstatt dass das Momentum zugunsten Hagens kippte, gelang Haltern es, es wieder auf seine Seite zu ziehen. In den folgenden neun Minuten gelang Haltern ein 6:0-Lauf. "Die Zwei-Minuten-Strafe gegen mich war wohl die Initialzündung für uns", sagte Trainer Siggemann glücklich. Torwart Haunert gab zu, dass seine Paraden zu diesem Zeitpunkt die Mannschaft enorm gepusht hätten. "Wir haben danach die richtige Reaktion gezeigt", sagte Haunert.

"Granate" reicht nichtDas Spiel begann für die Gastgeber, wie es hätte nicht besser beginnen können: Nach sieben Minuten führte der HSC mit 6:0. Hagen kam erst mit der Einwechslung des ehemaligen Bundesliga-Spielers Sebastian Schneider besser in die Partie.

Den bekam Haltern kaum zu fassen. Wenn Schneider aus der Distanz zum Schuss kam, zappelte der Ball im Netz. "Da kann ein Torwart noch so viel Videostudium machen: Er ist eine Granate und zu gut für diese Liga", gestand Haunert ein.

Dennoch kontrollierten die Gastgeber ihren Vorsprung bis zur Halbzeit. Und auch die Probleme in der zweiten Halbzeit bekam der HSC rechtzeitig wieder in den Griff. "Vor allem, weil unsere Einstellung diesmal stimmte", freute sich Trainer Siggemann.

Seine Mannschaft sei bis ans Limit gegangen. "Heute möchte ich keinen herausheben, weil alle ihre Aufgaben erledigt haben", lobte der Trainer. "Wenn wir diese Einstellung regelmäßig an den Tag legen, ist in dieser Saison verdammt viel möglich." Nach vier Spieltagen rangiert der HSC auf Platz zwei.

HSC: Haunert, Lüger; Scherer (3), Andersen (3), Knoener (4), Hettrich (3), Schulte-Luenzum (1), Schrief (3), Rauschel, Strotmann (5/1), Kruth (7/2), Schrief (3)

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