Handball

Der HSC Haltern-Sythen verlängert mit Gerard Siggemann

Gerard Siggemann hat dem HSC Haltern-Sythen seine Zusage für die kommende Saison gegeben. Mit seiner ersten Hinrunde bei dem Verbandsligisten ist der Trainer sehr zufrieden.

Seit etwas mehr als einem halben Jahr steht Gerard Siggemann schon beim HSC Haltern-Sythen an der Seitenlinie. Für die kommende Saison hat der Trainer der Verbandsliga-Mannschaft nun bereits seine Zusage gegeben.

"Wir haben ihn am Rande des GME-Cups angesprochen", erzählt der Vorsitzende Barthold Budde. Dass sich alle Beteiligten dann schnell auf eine Verlängerung der bislang sehr erfolgreichen Zusammenarbeit einigen konnten, freue ihn sehr. Vorstand und Trainer seien "voll auf einer Wellenlänge", auch was die Philosophie des Vereins angehe. Es sei "für beide Seiten nur logisch" gewesen, hatte Gerard Siggemann nach der letzten Hinrundenpartie gegen Teutonia Riemke gesagt. Und auch Teammanager Christian Berse sieht die Verlängerung als "logische Konsequenz der guten Arbeit" des Trainers. Siggemann habe es geschafft, den Spielern seine Spielphilosophie schnell und gut zu vermitteln.

Kaderplanung erfolgt zweigleisig

Ob sich zur neuen Saison auch etwas am aktuellen Kader ändern werde, das könne er noch nicht sagen. Natürlich sei der Verein "mit allen Spielern in Gesprächen", doch es gebe noch nichts Konkretes zu vermelden. Zudem werde auch nach möglichen Verstärkungen gesucht. Mit Blick auf die aktuelle Tabellensituation und einen möglichen Aufstieg erklärt der Teammanager, es werde dennoch "ein bisschen mehr unabhängig" von der Liga geplant. Das grundsätzliche Ziel sei es sowieso erst mal, den "Kader möglichst zusammenzuhalten".

Dem aktuellen Kader gelangen in der bisherigen Saison zwölf Siege bei nur einer Niederlage. Nach dem zehnten Sieg in Serie stehen die Halterner nach dem Ende der Hinrunde mit 24:2 Punkten auf Rang eins. Auch Halterns Trainer ist zufrieden mit dem Verlauf der Hinrunde. "Die guten Dinge überwiegen bei weitem", erklärt er. Die Mannschaft sei "mental sehr stark" und gewinne auch knappe Spiele, die in den vergangenen Jahren eher mal verloren wurden. Als Beispiele nennt er die Partien gegen Bergkamen (25:23), Hattingen (28:24) und das Spiel gegen den TuS Bommern (25:23).

Verheißungsvoller Start

Diese seien für ihn Schlüsselmomente gewesen. Schon nach dem Sieg gegen Siegen am zweiten Spieltag (29:23) und spätestens nach dem Sieg im Auswärtsspiel gegen Bommern habe er das Gefühl gehabt, "hier kann noch mehr gehen". Lob hat er auch für den Umgang seiner Spieler mit Rückständen oder schwachen Phasen im Spiel. Die Mannschaft lasse sich auch nicht verunsichern, wenn es mal schlechter laufe. Auch am vergangenen Spieltag verkrafteten die Halterner eine zehnminütige Phase ohne eigenes Tor und sorgten in der zweiten Hälfte noch für einen ungefährdeten und deutlichen Sieg.

In der Rückrunde werde er mit seinen Spielern nun weiter daran arbeiten, den "aktuellen positiven Lauf beizubehalten". Über einen möglichen Aufstieg will er allerdings noch nicht sprechen. Vielmehr wolle er weiter von Spiel zu Spiel denken und dafür sorgen, dass die Siegesserie des Tabellenführers noch lange anhält.

Nach der durch die Handball-WM bedingten Spielpause am Wochenende startet der HSC Haltern-Sythen nächste Woche Freitag (25. Januar) in die Rückrunde. Der erste Gegner ist die zweite Mannschaft der SGSH Dragons.

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