Handball

HSC-Niederlage blieb im Rahmen

HALTERN - Die Verbandsliga-Herren des HSC Haltern-Sythen zeigten sich im Vergleich zur Vorwoche beim Spiel in Hagen am Samstag deutlich verbessert. Gegen einen Gegner dieses Kalibers reichte das aber nicht.

Mit sieben Toren Unterschied verloren, aber dennoch nicht wirklich unzufrieden ? so lässt sich die Gefühlswelt von Halterns Trainer Klaus Steinkötter nach dem Spiel beim VfL Eintracht Hagen II in Kürze skizzieren.

Verbandsliga 2

VfL Eintracht-Hagen II - HSC

36:29 (16:12)

Der HSC musste mit einer schweren Hypothek antreten. Daniel Lüger und Martin Strotmann konnten nicht spielen, Lukas Schulte-Lünzum war angeschlagen und konnte nur Kurzeinsätze bestreiten. Gegen eine Mannschaft wie Hagen reichte das an Substanz einfach nicht, auch wenn Torhüter Rico Robert eine überragende Partie ablieferte. "Wenn wir gewonnen hätten, wäre er der Vater des Sieges gewesen", meinte Klaus Steinkötter. So aber reichte es nur, um die Niederlage in Grenzen zu halten.

20 Minuten lang hielt der HSC das Spiel zunächst noch offen. "Dann haben wir uns aber vier Gegenstöße gefangen", so Steinkötter, "das war die Vorentscheidung." Denn Hagen ? davor hatte Steinkötter sein Team eindringlich gewarnt ? sucht in Sachen Tempogegenstöße in der Liga seinesgleichen. "Wenn du da Fehler machst, fängst du dir ein Tor", sagte Steinkötter. Und sein Team machte Fehler. Vier hundertprozentige Torchancen vergaben die Gäste, und zur Pause hieß es 16:12 für Hagen.

Im zweiten Durchgang zogen die Gastgeber zwischenzeitlich bis auf neun Tore davon. Mit der Sieben-Tore-Niederlage konnte Klaus Steinkötter deshalb am Ende gut leben. Zur Verdeutlichung der Kräfteverhältnisse führte er den Ex-Halterner Alexander Mazur an: "Der ist einen Kopf größer als meine Spieler und fängt bei denen noch nicht mal an... Und er spielt am Kreis und nicht im Rückraum." Und für Mazur schickte Hagen zu Spielbeginn ganz einfach einen anderen Zwei-Meter-Hünen aufs Feld.

Da nutzte es am Ende nichts, dass Jan-Bernd Kruth bei seinen 60 Minuten auf der ungewohnten Spielmacher-Position in Klaus Steinkötters Augen "das bislang beste Spiel in meiner Zeit beim HSC" zeigte und Nick Andersen mit elf Toren "wie Phönix aus der Asche" (Steinkötter) agierte. "Wir haben uns im Vergleich zum Dortmund-Spiel deutlich gesteigert", meinte der Halterner Trainer. Mehr sei in dieser Besetzung gegen diesen Gegner aber schlichtweg nicht drin gewesen.

HSC: Feldmann, Robert; Scherer (3), Andersen (11), Hettrich (3/2), Schulte-Lünzum (1), Wolak, J. Schrief (4), Rauschel (2), P. Schrief, Strotmann, Kruth (3), H. Schrief (2).

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