Handball: Verbandsliga

Der HSC benötigt noch ein bisschen Zeit

Haltern - Der Verbandsligist aus Haltern sei noch nicht so weit, wie es der neue Trainer Gerard Siegemann gerne hätte. Das liegt vor allem an den vielen Ausfällen. In weniger als vier Wochen startet die neue Saison.

Weniger als vier Wochen haben die Verbandsliga-Handballer des HSC Haltern-Sythen Zeit, sich auf den Ligastart vorzubereiten. "Wir sind noch nicht da, wo ich uns gerne hätte", sagt Halterns Trainer Gerard Sieggemann. Im spieltaktischen Bereich gebe es noch einiges zu tun.

Im Schnitt fehlen Sieggemann meist so drei bis fünf Spieler, die berufsbedingt Ausfallen oder im Urlaub sind. So hatte der neue Trainer in den vergangenen beiden Testspielen nur acht Feldspieler zur Verfügung. Gegen Gladbeck (Oberliga) mussten sich die Halterner mit drei Treffern geschlagen geben (22:25), gegen Hiesfeld (Oberliga) am vergangenen Sonntag setzten sich die Halterner dann durch (30:27).

"Wir haben uns in beiden Spielen voll reingehängt und das Maximum aus unseren Möglichkeiten gemacht", sagt der Trainer. Am Samstag wartet der nächste Test auf die Halterner gegen Westerholt. Am 8. September (Samstag) startet das Team dann gegen die Zweitvertretung der SG Schalksmühle-Halver in die neue Verbandsligasaison.

Besser antizipieren"Ich hoffe, dass wir entwicklungstechnisch bis dahin noch einen Schub bekommen", sagt Sieggemann. Verbesserungspotenzial sieht der Trainer im Angriff und in der Defensive. So sollen seine Spieler besser antizipieren, "die Bälle abfangen und einfache Tore erzielen", erklärt er. In der Offensive würde seine Mannschaft zwischenzeitlich noch zu überhastet spielen. "Da brauchen wir eine höhere taktische Disziplin", sagt er. "Das Tempospiel klappt aber schon ganz gut."

Große Gedanken über eine mögliche Startformation mache er sich nicht. "Die ergibt sich eigentlich fast von selbst", sagt er. Wenn alle Spieler dabei sind, hat er elf Feldspieler zur Verfügung.

"Und im Tor müssen wir mal schauen", erklärt er. Pascal Feldmann sei beruflich eingespannt und könne nur wenig trainieren. Stephan Haunert musste nach einem Arbeitsunfall drei Wochen pausieren. Daniel Lüger "macht seinen Job ganz ordentlich", sagt der Trainer.

Insgesamt benötigt der HSC noch ein bisschen Zeit, auch über den Start der Saison hinaus. "Wir werden wohl erst um Weihnachten unsere volle Kraft haben", erklärt Sieggemann.

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