Handball: Verbandsliga

Der OSC Dortmund erwartet gegen den HSC "das Spiel des Jahres"

Der HSC hat alle Karten in der Hand, das Jahr 2018 als Tabellenführer der Verbandsliga zu beenden. Am Freitag wartet das Duell gegen den OSC Dortmund. Die Gastgeber stehen unter Druck.

Am Freitagabend wartet auf die Verbandsliga-Handballer des HSC Haltern-Sythen das letzte Ligaspiel der Saison. Gelingt der Mannschaft um Trainer Gerard Siggemann beim OSC Dortmund zumindest ein Unentschieden, geht der HSC als Tabellenführer ins Jahr 2019. "Wir haben aber gar keinen Druck", sagt Halterns Trainer. Der liege bei den Dortmundern, die bereits sechs Minuspunkte auf dem Konto haben.

Verbandsliga

OSC Dortmund - HSC Haltern-Sythen

Auch wenn die Halterner am vergangenen Spieltag im Heimspiel gegen Plettenberg/Werdohl spielersich nicht ihre beste Leistung zeigten, setzte sich der HSC mit sieben Tore durch. Der OSC hingegen kassierte im Derby gegen Westfalia Hombruch eine Zwei-Tore-Niederlage. "Für uns gilt es, die Köpfe wieder freizubekommen", sagt Dortmunds Trainer Alexander Maystrenko.

Gegen die Halterner erwarte er am Freitagabend eine gutgefüllte Sporthalle. "Für uns ist es das Spiel des Jahres", ergänzt er. Denn sollte seine Mannschaft die vierte Niederlage kassieren, würde der angepeilte Aufstieg wohl in weite Ferne rücken. "Wir dürfen den Abstand nicht auf sechs Tore anwachsen lassen", erklärt er.

"Beim OSC ist kräftig Druck drauf", sagt Halterns Trainer Gerard Siggemann. So erwarte er die Dortmunder "mit aller Wucht und Gewalt". "Sie haben den Anspruch aufzusteigen. Bei einer Niederlage hat sich das Thema quasi erledigt", sagt er. Vor allem mit Blick auf das schwere Restprogramm der Dortmunder um Spieler Alexander Mazur in den letzten Spielen der Hinrunde.

Viel Tempo

Die Spielansetzung sei sowohl für Siggemann als auch für sein Team kein Problem. "Das gefällt mir eigentlich ganz gut", erklärt er. "Ich hoffe, dass es ziemlich voll in der Halle wird." Den körperlich überlegenen Dortmundern will er mit er mit viel Tempo begegnen. "Diesen Nachteil können wir nur im Kollektiv auffangen", erklärt er.

Philipp Schrief und Daniel Lüger sind angeschlagen. "Können aber wohl mitwirken", erklärt Siggemann. Torhüter Lüger konnte bereits am Donnerstag wieder trainieren. "Zudem habe viele Spieler kleine Wehwehchen", sagt Siggemann.

Schlechte Nachrichten gibt es bei der Verletzung von Philipp Wolak. In der kommenden Woche steht ein MRT-Termin an. Er laboriert immer noch an seiner Verletzung am Sprunggelenk. "Er ist weiter instabil und es ist noch die Bohne besser geworden", sagt Siggemann. "Ich habe das Gefühl, die Diagnose stimmt nicht."

Ein weiteres Spiel steht für die Handballer in diesem Jahr dann noch an: Am 20. Dezember (Donnerstag) trifft der HSC im Achtelfinale des Kreispokals auf die Zweitvertretung des FC Schalke 04, ehe es dann in die Winterpause geht.

Anwurf: Freitag, 20 Uhr, Hacheneyer Str. 182, 44265 Dortmund

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