Handball: Verbandsliga

Eine gute zweite Halbzeit reicht dem HSC zum zehnten Sieg in Serie - Siggemann bleibt

Trotz einer schwachen ersten Hälfte wurde es gegen Teutonia Riemke deutlich. Der HSC fuhr den zehnten Sieg in Serie ein. Zudem konnte der Verein eine Vertragsverlängerung bekannt geben.

Der HSC Haltern-Sythen gewinnt dank einer klaren Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit auch gegen den Tabellenzwölften Teutonia Riemke. Zum Abschluss der Hinrunde der Verbandsliga gelang dem Team von Gerard Siggemann ein am Ende deutlicher 28:16-Sieg.

Verbandsliga

HSC Haltern-Sythen - Teutonia Riemke

28:16 (11:9)Trotz ihrer Außenseiterrolle gestalteten die Gäste die Anfangsphase ausgeglichen. Haltern tat sich lange Zeit schwer und fand kaum Mittel gegen die kompakte Abwehr der Gäste. Halterns Trainer beklagte sich nach der Partie über eine "sehr, sehr schlechte Quote" in der Offensive. Oft wurden gute Gelegenheit nicht konzentriert genug zu Ende gespielt. Zudem verhinderten ein ums andere Mal Pfosten und Latte weitere Halterner Tore.

Erst als der HSC beim Stand von 5:4 aufgrund einer Zeitstrafe für Tim Strotmann zwei Minuten in Unterzahl agieren musste, schien der Knoten geplatzt. In den folgenden Minuten gelang es dem Tabellenführer erstmals, sich einen Vorsprung zu erarbeiten.

Nach dem 10:4 durch Julian Schrief (20.) kamen die Gäste jedoch aus dem Nichts zurück. Ab da habe seine Mannschaft "mit Handball aufgehört", erklärte Gerard Siggemann nach der Partie. Riemke holte ein Tor nach dem anderen auf. Rund zehn Minuten lang waren es nur die Gäste, die trafen. Kurz vor der Pause trennte beide Mannschaften nur noch ein Tor, ehe Jan-Bernd Kruth Halterns Durststrecke beendete und zum 11:9-Halbzeitstand traf.

Starke Halterner Defensive

In der Halbzeit sei dann klar gewesen, dass es nur noch darum gehen würde, das Spiel "über die Bühne zu bringen", sagte Siggemann. Doch in den zweiten dreißig Minuten drehte seine Mannschaft dann doch noch mal auf. Halterns Defensive ließ nur noch wenig Chancen zu. Großen Anteil daran hatte Kapitän und Torhüter Daniel Lüger, der sich mehrfach auszeichnen konnte und sein Team vor einigen Gegentoren bewahrte.

Auch vorne lief es nun für den HSC besser. Und im Gegensatz zur ersten Hälfte ließen die Halterner diesmal nicht nach und setzten sich immer wieder weiter ab. Spätestens eine Viertelstunde vor Schluss, als Jan Bernd-Kruth per Siebenmeter zum 20:13 traf, schien das Spiel entschieden. Zum Schluss schraubte die nun deutlich treffsicherere HSC-Offensive das Ergebnis in die Höhe. Dass am Ende doch noch ein so deutlicher Sieg heraussprang, habe vor allem an der "guten Abwehrarbeit und Daniel Lüger" gelegen, so Gerard Siggemann.

HSC: Lüger, Haunert - Scherer (4), Andersen (4), Knoener (3), Hettrich, J. Schrief (3), Rauschel (3), P. Schrief (2), Strotmann (2), Kruth (7), H. Schrief

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