Handball: Verbandsliga

Der HSC gewinnt eine turbulente Partie gegen Bergkamen - Kruth ins Krankenhaus

Trotz eines Schreckmomentes in der ersten Halbzeit konnten die Halterner das spannende Duell gegen Bergkamen am Samstagabend mit zwei Toren gewinnen.

Durch ein hart umkämpftes 25:23 gegen TuRa Bergkamen gewinnt der HSC Haltern-Sythen am Samstagabend auch sein sechstes Spiel in der Verbandsliga in Serie.

Verbandsliga

HSC - Bergkamen

25:23 (11:10)

Von Anfang an war Bergkamen der erwartet schwere Gegner für den HSC. Von einem "Duell auf Augenhöhe" sprach Halterns Trainer Gerard Siggemann nach dem Spiel. Mehrfach ging seine Mannschaft zu Beginn in Führung, doch Bergkamen kam jedes Mal zurück und ging dann in der 13. Minute erstmals selbst in Führung.

Nach einer Parade von Kapitän Daniel Lüger und dem folgenden Konter konnte der HSC aber erneut in Führung gehen (17.). Kurz darauf wurde es dann turbulent: Nachdem Bergkames Torwart Tim Faber einen Halterner Angriff parierte, unterband Mika Knöner den gegnerischen Konter und ermöglichte selbst einen schnellen Gegenstoß für den HSC. Den verwandelte Jan-Bernd Kruth, ehe er von Bergkamens Torwart mit einem Tiritt ins Gesicht niedergestreckt wurde (20.).

Es dauerte mehrere Minuten bis Halterns Toptorjäger sichtlich benommen vom Platz gehen konnte. Für den des Feldes verwiesenen Tim Faber war die Partie dann ebenfalls beendet. Anschließend gelang auf beiden Seiten nicht mehr viel vor dem gegnerischen Tor. Bis zum Pausenpfiff konnte der HSC seine Führung halten und ging mit 11:10 in die Kabine.

Auch in der zweiten Hälfte blieb die Partie eng. Doch nach einem Doppelschlag der Gastgeber (52.) und zwei schwachen Ballverlusten von Bergkamen, die der HSC eiskalt nutzte, stand es 21:17 (53.). "Nach der Vier-Tore-Führung dachten wir, wir bringen das Spiel nach Hause", berichtete Gerard Siggemann. Aber eine Zwei-Minuten-Strafe gegen Tim Strotmann (55.) nutzten die Gäste dann, um zum 22:22 auszugleichen (57.). "Die Strafe hat den Gegner zurückgebracht", stellte Siggemann fest.

Dass seine Mannschaft nach Bergkamens Aufholjagd dennoch zurückkam und noch gewann, lag laut Halterns Trainer an der Mentalität des Teams: "Wir waren vielleicht mental etwas stärker."

"Wir wollten für Jan-Bernd gewinnen", erzählte er und gab zu, dass ihm sein Torjäger vor allem in der engen Schlussphase gefehlt habe. Der Offensivmann hatte derweil noch Glück im Unglück: Er kam mit einer Gehirnerschütterung und einer Nacht im Krankenhaus davon.

HSC: Lueger, Haunert - Scherer (1), Andersen (2), Knoener (4), Hettrich (3), Schulte-Luenzum (4), J. Schrief (2), P. Schrief, Strotmann (4/1), Kruth (3/1), H. Schrief (2)

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