Handball: Verbandsliga

Haltern "hat das Zeug, um oben mitzuspielen" - HSC reist nach Hattingen

Zwei Spieler des HSC Haltern-Sythen sind vor dem Duell gegen Hattingen am Sonntag fraglich. Einem weiteren musste Halterns Trainer Gerard Siggemann sogar Trainingsverbot erteilen.

Mit 12:2 Punkten rangiert der HSC Haltern-Sythen weiter an der Tabellenspitze der Handball-Verbandsliga. Geht es nach Halterns Trainer Gerard Siggemann, darf sein Team da auch gerne bleiben. Somit soll in Hattingen am Sonntag ein Sieg folgen.

Verbandsliga

Hattingen - HSC Haltern-Syth.

Allerdings haben die Gastgeber in dieser Saison noch kein Heimspiel verloren. Seit vier Spielen ist das Team ungeschlagen und bei der 24:30-Niederlage beim OSC Dortmund "hätten wir auch gewinnen können", sagt Ulrich Schwarz, seit Sommer Trainer der Hattinger.

Seine Mannschaft sieht er im Duell am Sonntag als Außenseiter. "Haltern ist seit geraumer Zeit Spitzenreiter in der Verbandsliga. Und das verdient", erklärt er. Sein Team liegt vor dem achten Spieltag mit Rang zwei direkt dahinter. "Doch das täuscht etwas", erklärt er. Drei Punkte liegt sein Team hinter dem HSC. Die Teams auf den Plätzen drei bis sechs sind jeweils einen Punkt schlechter als Hattingen. "Deswegen bin ich froh, dass wir schon neun Punkte haben", sagt Schwartz. Stand Donnerstag kann er auf seinen kompletten Kader am Sonntag zurückgreifen.

Bei den Halternern stehen hinter den Einsätzen zweier Spieler noch Fragezeichen. Henning Schrief hat Probleme mit dem rechten Zeigefinger. Er bekam einen Schlag auf das Gelenk am vergangenen Wochenende.

Große Konstanz

Bei Sascha Rauschel entscheidet sich es erst in den nächsten Tagen, ob er arbeiten muss oder freibekommt. Philipp Wolak hingegen war schon wieder auf dem Weg zurück ins Mannschaftstraining. Seitdem er sich Ende August am Sprunggelenk verletzt, musste Wolak pausieren. "Ich habe ihm ein Trainingsverbot erteilt", erklärt Siggemann. Denn am Montag sei bei einer Untersuchung festgestellt worden, dass das Gewebe noch vernarbt sei. "Da warten wir lieber ab", sagt Siggemann. Er rechnet mit einer weiteren Ausfallzeit von zwei bis drei Wochen.

Beim TuS Hattingen sieht Siggemann wenig Schwachpunkte. Dass er mit seinem Team erst am Sonntag gefordert ist, "kommt nicht ungelegen", erklärt Siggemann. So wolle er den Samstag nutzen, um einen kommenden Gegner der Halterner zu beobachten.

"Das große Plus der Halterner in dieser Saison ist ihre Konstanz", erklärt Hattingens Trainer Schwartz. "Die Mannschaft hat das Zeug, oben mitzuspielen."

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