Handball: Verbandsliga

Der HSC Haltern-Sythen empfängt Westfalia Hombruch und ist "ein bisschen motivierter"

Nur gegen Westfalia Hombruch ließen die Halterner Punkte liegen. Für Spieler Jan Bernd Kruth ist es das vorerst letzte Spiel für den HSC Haltern-Sythen. Zudem ist ein Kreisläufer fraglich.

Nur gegen Westfalia Hombruch kassierten die Verbandsliga-Handballer des HSC Haltern-Sythen in der Hinrunde eine Niederlage (28:32). "Vielleicht sind wir dadurch am Samstag noch ein bisschen motivierter", sagt Halterns Trainer Gerard Siggemann. "Aber im Prinzip ist es ein Spiel, wie jedes andere auch."

Mit vier Treffern unterlagen die Halterner im Duell Ende September. "Da haben wir viele technische Fehler gemacht und hatten eine sehr schlechte Quote", erklärt der Trainer. Zudem sei gefühlt alles gegen seine Mannschaft gelaufen. "Jeder Rebound landete beim Gegner", erklärt er. Insgesamt sei es die schlechteste Leistung gewesen, die seine Mannschaft bisher gezeigt hätte.

"Wir sind reifer geworden"

Für das Duell am Samstag ist der Trainer aber optimistisch: "Wir sind viel reifer geworden", erklärt er. Personell gibt es aber schlechte Nachrichten: Der Kreisläufer Lukas Schulte-Lünzum knickte am Donnerstagabend im Training um und droht für das Spiel auszufallen. "Da müssen wir abwarten. Ich habe aber die Hoffnung, dass es nicht so schlimm ist", erklärt der Trainer. Phillip Wolak fehlt noch, sonst ist der Rest der Mannschaft einsatzbereit.

Für Jan Bernd Kruth ist es zumindest vorerst das letzte Spiel für den HSC. Für ihn geht es bald nach Gent zum Auslandssemester.

Ansgar Heunemann fehlt verletzt

Die Hombrucher müssen am Samstag auf Ansgar Heunemann verzichten. Er hat Probleme mit der Hüfte. Tillmann Hobrock ist beruflich verhindert. Marcel Vogler, der neben Heunemann und Ruben Feldmann, im Hinspiel fehlte, dürfte im Rückspiel nun mit dabei sein. Beide kamen vor der Saison aus der dritten Liga. Vogler bildet zusammen mit Ole Sasse einen wurfgewaltigen Rückraum.

"Natürlich würden wir Haltern gerne noch einmal ärgern", erläutert Marc Lauritsch, Trainer der Gäste. Er weiß aber um die Schwere des Vorhabens: "Die Mannschaft ist eingespielt, gut ausgebildet, agiert aus einer offensiven Abwehr mit schnellem Umschaltspiel. Wir sind Außenseiter." Der Sieg aus dem Hinspiel ist ihm aber noch in guter Erinnerung.

"Aber das ist uns auch egal"

"Vor der Saison waren sie für mich der Geheimfavorit", erklärt Siggemann. "Ich gehe davon aus, dass sie mit dem kompletten Kader anreisen. Aber das ist uns auch egal."

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