Handball: Verbandsliga

HSC Haltern-Sythen geht mit Respekt ins Derby gegen PSV Recklinghausen

Gegen die PSV Recklinghausen wollen die Halterner weiter siegen und ihre Tabellenführung festigen. Auf Tim Strotmann wartet bei den Hausherren ein ganz besonderer Gegner.

Am zehnten Spieltag der Verbandsliga will der HSC Haltern-Sythen erneut siegen. Doch am Samstag wartet ein besonderes Spiel auf den Tabellenführer: Die PSV Recklinghausen erwartet die Halterner zum Derby. Und auch für Tim Strotmann wird es kein Spiel wie jedes andere: Er trifft auf seinen Bruder.

Verbandsliga

PSV Recklinghausen - HSC

Anwurf: Sa., 17.30 Uhr, Halterner Str. 125, Recklinghausen

Der HSC kann die kurze Reise nach Recklinghausen selbstbewusst antreten. Denn seit nunmehr sechs Spielen sind die Halterner ohne Punktverlust. Die letzte Niederlage ist bereits über zwei Monate her. Damals musste sich die Mannschaft von Gerard Siggemann dem TuS Westfalia Hombruch mit 28:32 geschlagen geben.

Die letzte Niederlage der Recklinghäuser ist hingegen erst zwei Wochen alt. Der Gegner damals: Westfalia Hombruch. Für das Team von Michael Brannekämper gab es allerdings eine deutlichere Schlappe. Mit 19:37 ging seine Mannschaft beim Tabellenachten unter.

Auf dem Papier scheint der HSC Haltern-Sythen also der klare Favorit zu sein. Doch das Spiel gegen Recklinghausen ist eben kein ganz normales Spiel. Das weiß auch Halterns Trainer Gerard Siggemann. "Derbys haben immer einen eigenen Charakter", sagt er.

Die Recklinghäuser rangieren zwar aktuell mit 7:11 Punkten nur auf dem zehnten Tabellenplatz, aber dennoch wollen die Halterner die PSV nicht unterschätzen. Sein Team habe Respekt vorm Gegner, so Siggemann. Er verweist vor allem auf die zwei Achtungserfolge der Recklinghäuser gegen TuS Hattingen und OSC Dortmund.

Strotmann gegen Strotmann

Auch wenn die Hausherren in dieser Saison gerade gegen weiter oben spielende Mannschaften punkten konnten, will der HSC die nächsten Punkte einfahren und die Tabellenführung dadurch weiter festigen. "Wir wollen wieder ein gutes Spiel machen und gewinnen", so Gerard Siggemann. Dabei wird er fast auf den gesamten Kader zurückgreifen können. Einzig Philipp Wolak, der nach seiner Verletzung erst mal bei der zweiten Mannschaft spielen werde, fehlt noch.

Sobald das Spiel losgeht, werden mit Sicherheit auch viele Augen auf Halterns Nummer 23 und Recklinghausens Nummer 42 gerichtet sein. Denn beide Trikots ziert derselbe Name: Halterns Tim Strotmann, trifft auf seinen Bruder Niko.

"Wir kennen das ja schon aus der letzten Saison", erzählt Tim Strotmann, der in dieser Saison bislang 45-mal traf. Damals konnte seine Mannschaft beide Spiele für sich entscheiden. Vor allem das gemeinsame Frühstück am nächsten Morgen habe danach viel Spaß gemacht. "Ich hoffe, dass es diesmal wieder ähnlich wird", sagt er. Auf dem Feld werden sich die beiden allerdings selten begegnen. "Wir spielen ja ziemlich unterschiedliche Positionen", erklärt Tim Strotmann.

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