Handball: Verbandsliga

Dem HSC Haltern-Sythen glückt die Revanche gegen Westfalia Hombruch

Nach der Hinspielspielniederlage bei Westfalia Hombruch feierte der Halterner Tabellenführer diesmal einen auch in der Höhe verdienten Sieg. Das lag vor allem an der ersten Halbzeit.

Die Verbandsliga-Handballer des HSC Haltern-Sythen gewinnen auch ihr zwölftes Spiel in Serie. Gegen Westfalia Hombruch stand es am Ende 32:22.

Verbandsliga

HSC - Hombruch

32:22 (17:8)

Halterns Trainer Gerard Siggemann sah "eine der besten Leistungen der Saison". Besonders in Halbzeit eins ließen die Gastgeber den Hombruchern kaum eine Chance. Die HSC-Offensive zeigte sich phasenweise von ihrer besten Seite. Und während im Angriff so gut wie alles gelang, ließ auch die Abwehr kaum ein Gegentor zu.

Großen Anteil daran hatte der stark aufspielende Daniel Lüger im Tor, für den es von Halterns Trainer ein Sonderlob gab. Ein ums andere Mal ließ er die Gästemannschaft verzweifeln. In den ersten zwanzig Minuten hielt der Kapitän zwei Siebenmeter. Zur Halbzeit hatten sich die Halterner bereits einen verdienten Neun-Tore-Vorsprung erarbeitet.

Doch die Gäste aus Dortmund gaben sich nicht auf und kamen stark aus der Halbzeitpause zurück. Die ersten Minuten in der zweiten Hälfte gehörten den Hombruchern, die den Rückstand Tor um Tor verkürzten.

Viele Zeitstrafen

In den ersten zehn Minuten nach Wiederanpfiff habe seine Mannschaft ein wenig nachgelassen. Diese Phase sei auch die Einzige gewesen, die der Trainer zu beanstanden hatte. Dennoch war der HSC-Trainer mit der "sehr guten Leistung" seiner Mannschaft zufrieden. Nach den ersten zehn Minuten fingen sich die Hausherren aber wieder und zeigten sich erneut treffsicherer.

Selbst in Unterzahl agierten die Halterner oft besser als ihr Gegner. "Trotz vieler Zeitstrafen haben wir wenig Gegentore kassiert", sagte Siggemann. Selbst die Versuche der Hombrucher, einzelne Spieler wie Jan-Bernd Kruth oder Julian Schrief mithilfe einer Manndeckung aus dem Spiel zu nehmen, scheiterten.

Kruth treffsicher

Immer wieder schüttelten die HSC-Spieler ihre Gegenspieler ab und kamen erneut zum Torabschluss. Besonders Kruth zeigte sich in seinem vorerst letzten Spiel für den HSC noch einmal von seiner besten Seite.

HSC: Lüger, Haunert - Scherer, Andersen, Hettrich, Schulte-Lünzum, J. Schrief, Rauschel, P. Schrief, Strotmann, Kruth, H. Schrief

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