Handball: Verbandsliga

HSC Haltern-Sythen will "über 60 Minuten konstant Leistung bringen"

Gegen die HSV Plettenberg/Werdohl geht der Tabellenführer als Favorit in die Partie. HSC-Trainer Gerard Siggemann erwartet daher einen ohne Druck und frei aufspielenden Gegner.

Nach dem 34:27-Derbysieg bei der PSV Recklinghausen empfängt der HSC Haltern-Sythen am Samstag in der Verbandsliga die HSV Plettenberg/Werdohl.

Verbandsliga

HSC Haltern-Sythen - Plettenberg/Werdohl

Anwurf: Samstag, 17.30 Uhr, Holtwickerstraße 3, Haltern

Nachdem die Halterner am vergangenen Spieltag in Recklinghausen zwei sehr unterschiedliche Halbzeiten zeigten, wolle das Team diesmal wieder "über 60 Minuten konstant gute Leistung bringen", sagt Halterns Trainer Gerard Siggemann. Im Derby gewann der HSC die erste Hälfte deutlich mit 19:8. Die zweiten 30 Minuten gingen dann aber mit 15:19 an die Recklinghäuser. Nach der Partie hatte Siggemann schon angekündigt, die Partie noch einmal in Ruhe mit der Mannschaft besprechen zu müssen. Dies sei beim ersten Training Anfang der Woche auch geschehen.

Der Fokus der Halterner liegt nun auf dem Heimspiel gegen den Tabellenelften. Seit Ende September haben die Gäste nicht mehr gewinnen können. Der Gegner damals: Ebenfalls PSV Recklinghausen, die das Team von Kai Henning mit 27:20 schlagen konnte. "Plettenberg hat keinen Druck", stellt Halterns Trainer fest. Er erwarte einen frei aufspielenden Gegner, der ohne jeglichen Druck in die Partie gehen könne. Denn Punkte müsse das Team gegen die Mannschaft aus der unteren Tabellenhälfte holen, nicht gegen den Tabellenführer. Das Spiel bei den Halternern sei daher eher eine Partie, in der ein Zähler ein Bonuspunkt wäre. Als große Stärke der HSV sieht er das Zusammenspiel zwischen Rückraum und Kreis. Besonders die beiden Spieler Pierre van der Hurk und Björn Traumüller hebt er hervor.

Beim ohnehin kleinen Halterner Kader fällt am Samstag auch noch Sascha Rauschel berufsbedingt aus. Der gerade erst wieder genesene Philipp Wolak hat sich beim Spiel der zweiten Mannschaft wieder leicht am Fuß verletzt. Er ist also erneut keine Option. "Er wird vermutlich dieses Jahr kein Spiel mehr machen", sagt Gerard Siggemann. Kapitän Daniel Lüger ist zwar angeschlagen, wird aber im Normalfall dabei sein. Dasselbe trifft auch auf Mika Knoener zu. Der sei aktuell noch krank, aber werde Samstag wohl auch dabei sein können.

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