Handball: Verbandsliga

Tabellenführer Haltern trifft in Bommern auf den Zweiten

Auf die Handballer des HSC Haltern-Sythen wartet am Samstag erneut eine große Herausforderung: Der Tabellenführer ist beim TuS Bommern gefordert, der nach fünf Spielen auf Rang zwei steht.

Verbandsliga

Bommern - HSC Haltern-Syth.

"Das wird ein schwieriges Spiel", da sind sich sowohl Halterns Trainer Gerard Siggemann, als auch Bommerns Thorsten Stephan einig. Beide Teams haben einen ähnlichen Start hingelegt. Die Gastgeber kassierten nur am ersten Spieltag eine Niederlage gegen den OSC Dortmund. "Das Team ist über die Sommerpause zusammen geblieben und wir haben einen Schritt nach vorne gemacht", sagt Bommerns Trainer Stephan. Am Samstagabend allerdings könne er zum ersten Mal aus dem Vollen schöpfen. "Zur Zeit haben wir zum Glück keinen Ausfall zu verzeichnen", ergänzt der Trainer. Deswegen hoffe er auch, das Tempo im Spiel noch etwas höherhalten zu können. "Wir spielen zuhause und haben den Anspruch, jede Mannschaft schlagen zu können", erklärt Stephan.

Doch die Halterner müssen sich im Duell gegen den TuS nicht verstecken. Als Tabellenführer reist das Team von Trainer Gerard Siggemann am Samstagabend an. "Wenn wir unser Level der vergangenen Wochen abrufen, haben wir eine gute Chance", sagt der Trainer. Ob er gegen den Tabellenzweiten auf Rückraumspieler Nick Andersen zurückgreifen kann, ist aber fraglich. Andersen laboriert an einer Grippe. "Ich hoffe, dass er am Sonntag halbwegs bei Kräften ist", sagt sein Trainer.

Für die Halterner gilt es, den wurfgewaltigen Rückraum der Gastgeber in den Griff zu bekommen. Mit Silas Kaufmann, Marius und Fabian Jung sowie Markus Schmitz ist das Team von Trainer Stephan gut aufgestellt. "Wir werden es in der Verteidigung erstmal mit einer 6:0-Deckung klassisch probieren", sagt Siggemann. Doch sein Team habe auch weitere Lösungsansätze parat, sollte es mal nicht so funktionieren.

"Exzellente Spieler"

"Aber auch Haltern hat exzellente Spieler im Rückraum", erklärt Stephan. Er erwartet am Samstag einen technisch starken Gegner. "Sehr beeindruckend ist, dass alle Spieler die Situationen schnell erfassen und entsprechend reagieren, wenn zum Beispiel die Abwehr zu defensiv steht", sagt Bommerns Trainer. "Am Samstag wird auch die Tagesform entscheiden."

Vier freie Tage gewährte Siggemann seinem Team zuletzt. Trotzdem lief die Trainingswoche "eher schleppend", sagt er. Einige Spieler hätten beruflich oder krankheitsbedingt gefehlt. Allerdings sieht der HSC-Trainer darin auch einen Vorteil: "Mit wenigen Leuten lässt sich intensiver trainieren."

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