Handball: Verbandsliga

Der HSC ist Tabellenführer: Halterns Offensive gewinnt das Spitzenspiel

In einem engen Spiel setzte sich der HSC verdient durch: Die Torhüter konnten sich im Topspiel allerdings nicht auszeichnen. Die Halterner gehen nun als Erster in die Pause.

Nach einem spannenden Hin und Her haben sich die Verbandsliga-Handballer des HSC Haltern-Sythen im Topspiel gegen die HSG Gevelsberg Silschede am Samstagabend mit 35:33 durchgesetzt und die Tabellenführung erobert.

Verbandsliga

HSC - HSG Silschede

35:33 (17:17)

Nach anfänglichen Schwierigkeiten und einem 3:6-Rückstand nach 10 Minuten kam der HSC immer besser ins Spiel. Drei Minuten später stand es schon 6:6. Allerdings gingen die Gegner weiterhin regelmäßig mit einem Tor in Führung. Die Halterner mussten immer wieder Rückstände aufholen, was ihnen jedoch auch jedes Mal gelang.

Per Siebenmeter traf Jan-Bernd Kruth in der 21. Minute erstmals zur Führung (12:11). Mehr als einen Treffer Vorsprung konnten sich die engagierten Halterner aber nicht erarbeiten. Am Ende ging es punktgleich in die Halbzeitpause (17:17).

Motiviert kam der HSC dann aus der Kabine und überzeugte: Immer wieder gingen sie in Führung - erstmals auch mit zwei Tore (22:20). Doch Die Gevelsberger kämpften sich zurück und glichen aus. Letztendlich war es Nick Andersen, der in der 44. Minute die Führung seines Teams ausbauen konnte (27:24).

Ohne TorhüterAuf mehr als zwei Punkte kamen die Gevelsberger nicht mehr heran und so ging der HSC nach starken Angriffen sogar mit vier Punkten Vorsprung in die letzten fünf Minuten (34:30). Kurz vor Schluss kamen die Gäste zwar noch einmal heran, doch es reichte nicht mehr.

Beide Mannschaften hätten praktisch ohne Torwart gespielt, erklärte HSC-Trainer Gerard Siggemann. Auf beiden Seiten konnten sich die Torhüter kaum auszeichnen und mussten regelmäßig hinter sich greifen. Umso wichtiger, dass die Offensive der Halterner sich oft gegen die robust spielenden Gegner durchsetzen konnte.

"Der Angriff hat heute gewonnen", erklärte der Trainer nach seinem vierten Sieg mit dem HSC. Mit einer perfekten Trefferquote aus sieben Metern glänzte vor allem Topscorer Jan-Bernd Kruth (12). Über die vielen Treffer war auch er ein wenig überrascht: "Dass wir 35 Tore werfen, passiert nicht häufig", sagte er. Dass am Ende ein Sieg im Spitzenspiel heraussprang, lag laut dem Trainer auch daran, dass sein Team "einfach etwas weniger Fehler gemacht" habe und "alle gekämpft" haben.

HSC: Haunert, Lüger - Scherer (2), Andersen (1), Knoener (4), Hettrich (1), Schulte-Luenzum, J. Schrief (5), P. Schrief, Strotmann (9), Kruth (12/6), Wolak, H. Schrief (1)

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