HSC-Damen verlieren das Derby gegen Recklinghausen

An Motivation fehlte es den Halternerinnen nicht

HALTERN - Das Landesliga-Team des HSC Haltern-Sythen konnte dem Spitzenreiter aus Recklinghausen im Derby kein Bein stellen. Die PSV wird wohl die Meisterschaft einfahren - Haltern hat gute Chancen, die Klasse zu halten.

Mit 24:30 mussten sich die Landesliga-Handballerinnen des HSC Haltern-Sythen am Sonntag der Zweitvertretung des PSV Recklinghausen geschlagen geben. Dabei begann das Spiel ausgeglichen. Am Ende konnten die Halternerinnen der PSV im Aufstiegsrennen aber kein Bein stellen.

Landesliga, Frauen

HSC - Recklinghausen II

24:30 (13:16)

"Beide Mannschaften kennen sich aus früheren Begegnungen und wussten um die Stärke der anderen", sagt HSC-Trainer Martin Becker, der zusammen mit Birgit Charfreitag das Team trainiert.

In der fünften Minute traf Halterns Linda Sophie Berg zur 3:2-Führung für den HSC. Danach allerdings setzten sich die Gäste aus Recklinghausen das erste Mal etwas ab. "Die PSV-Damen brachten immer wieder ihre Außenspielerinnen in Position, die ihre Würfe verwandelten", sagte Becker. Über 5:3 (7.) und 9:5 (13.) baute das PSV-Team den Vorsprung aus. Doch die Halterner gaben sich nicht auf und verkürzten den Rückstand: Saskia Scheipers glich in der 23. Minute aus (10:10). Zur Halbzeit allerdings lag der Gast mit 16:13 in Führung. "Das war schon ein kleines Polster für die PSV", sagte Becker, der ein Lob für seine Kreisläuferin bereit hielt. "Leonie Fohrmann gelangen durch gezielte Anspiele erfolgreiche Abschlüsse", sagte Becker, "dies hätte auch über unsere Außenspielerinnen gut funktionieren können, doch oftmals übersah man diese Möglichkeiten oder scheute den Pass zur Mitspielerin."

Genügend Motivation

Auch in der zweiten Halbzeit fehlte es den HSC-Damen nicht an Motivation. "Wir wollten es besser machen. Doch das zu nahe Spiel an der PSV-Abwehr, ungenaue Pässe und die Chancenverwertung verhinderten das", erklärte Becker. So baute Recklinghausen den Vorsprung weiter aus: Über 15:12 (28.), 22:15 (42.) und 27:19 (54.) setzten sich die PSV-Spielerinnen immer weiter ab. Bis zum Abpfiff konnten die Halternerinnen den Rückstand um zwei Tore verkürzen und unterlagen mit 24:30. "Die Mannschaft hat eine Topleistung abgerufen", sagte Christoph Elvert, Trainer der PSV, "die Abwehr hat das Fundament gelegt, der Angriff hat den Rest erledigt. Wir haben sehr wenig Fehler gemacht."

Der PSV ist die Meisterschaft in der Landesliga kaum noch zu nehmen. Für den HSC "sollten drei Siege aus den noch sechs ausstehenden Spielen zum sicheren Erhalt der Liga reichen", erklärte Becker.

HSC: Stutzke, Gholam - Zadah, Saalmann, Marx 1, Widlak-Kortenbruck 1, Plogmaker 2, Scheipers 2, Riekoetter 2/1, Tekath 3, Berg 3, Mordhorst 4, Fohrmann 6

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