Hullerns neuer Trainer

Raschowski peilt die obere Tabellenhälfte an

Hullern - Im letzten Spiel der Stadtmeisterschaft schob sich der SV Hullern von Neu-Trainer Ernst Raschowski auf Rang drei. "Ein würdiger Abschied", befand er. Doch er ist der neue Mann an der Linie?

Mit einem 1:0-Erfolg gegen den ETuS Haltern hat sich der SV Hullern von der Stadtmeisterschaft verabschiedet und schob sich durch den Sieg noch auf Platz drei der Gruppe B. Der eingewechselte Dominik Warnat bescherte seinem neuen Trainer Ernst Raschowski mit dem Tor des Tages den ersten Sieg. Aber wer ist der neue Trainer eigentlich?

Erst eine Woche vor Saisonbeginn konnte mit Raschowski ein neues Gesicht für die Hullerner Trainerbank vorgestellt werden, nachdem Anfang Mai bekannt wurde, dass der SV Hullern nicht mehr mit Werner Tiedemann in die neue Saison gehen wollte.

Mit seinen 52 Jahren hat Raschowski bereits reichlich Erfahrung als Trainer vorzuweisen. Zehn Jahre lang war er als Trainer für den TSV Marl-Hüls tätig. Dort trainierte er über die Jahre nicht nur Jugendmannschaften, sondern auch die erste Mannschaft. Nach einem Jahr Pause ging es dann für weitere drei Jahre zum TuS 05 Sinsen.

Kontakt über El BatalDer Kontakt zu seinem neuen Verein entstand durch Saiffidin El Batal. Der seit einigen Jahren beim SV Hullern aktive El Batal und Raschowski kennen sich noch von früher, erzählt der neue Trainer. Des Weiteren gebe es noch einige weitere Spieler, die Raschowski bereits kenne, erklärt er.

El Batal war es letztendlich aber auch, der ihn von einem Engagement beim Kreisligisten überzeugte. "Er hat mich überredet", sagt Raschowski, der dann die kurzfristige Trainersuche beendete und den Posten übernahm.

Der 52-Jährige, der Werner Tiedemann beerbt, startete dann auch gleich am ersten Juli mit seiner Mannschaft in die Saisonvorbereitung. Positiv sieht er vor allem, dass die meisten Spieler geblieben sind. Mit den vier Abgängen müsse man leben, sagt er. Im Großen und Ganzen ist er aber zufrieden, dass das Team vom letzten Jahr größtenteils zusammengehalten wurde.

Über den Sieg im letzten Gruppenspiel der Stadtmeisterschaft freute sich der neue Trainer, wenngleich er noch viel Verbesserungspotenzial sah. Mit dem Sieg habe man sich würdig verabschiedet. "Die Mannschaft kann damit gut leben. Allerdings sind wir noch nicht so weit, wir brauchen noch Zeit. Für mich zählt der Saisonstart." Dieser rückt bereits immer näher. Am 12. August tritt der SV Hullern in der Gruppe 2 der Kreisliga B RE gegen SuS Polsum an.

Nach einem achten Platz in der vergangenen Saison erhofft sich der neue Trainer nun eine bessere Platzierung. Man müsse schauen, "wie es sich entwickelt". Wichtig sei zuerst aber auch, mit dem Abstiegskampf nichts zu tun zu haben.

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