Lippramsdorf setzt sich mit 1:0 gegen Stadtlohn II durch

Kallwey trifft vom Punkt zur Entscheidung

Lippramsdorf - Nur ein Treffer fiel am Sonntag in der Partie zwischen dem LSV und Stadtlohn II. Ein Foulelfmeter sorgte für die Entscheidung.

Auf die Frage, ob das Spiel gegen die Reserve des SuS Stadtlohn eine Wiedergutmachung für die vergangene Heimniederlage war, antwortete Thorsten Sträter, der den verhinderten Michael Hellekamp vertrat: "Wenn es um die Punkte geht, dann ja." Doch war ihm auch bewusst, dass der SV Lippramsdorf am Sonntag in der Fußball-Bezirksliga nicht sein bestes Spiel beim knappen Sieg gegen den Tabellenvorletzten gezeigt hat.

Bezirksliga 11

LSV - SuS Stadtlohn II

1:0 (1:0)

Das Spiel des SV Lippramsdorf, der ohne Spielmacher Robin Joemann begann, war im Wesentlichen auf lange Bälle ausgerichtet. So wie es in der 7. Minute fast erfolgreich geklappt hätte, haben es sich die Gastgegber öfter vorgenommen. Tim Kallwey schlug das Leder lang und genau auf Henrik Kleinefeld, der plötzlich allein vor Gästetorwart Timo Averkamp stand und den Ball zwar über ihn, aber auch am Tor vorbei hob.

Einige Zeit später spielte der LSV wieder lang über Kleinefeld, diesmal blockte ihn Lars Sparwel ab, den Abpraller donnerte Julian Röer über die Latte. Alle guten Dinge sind drei, aber wieder schoss der LSV-Torjäger nach einer langen Vorlage über das Tor.

Kräftiger SchauerDann begann ein kurzer, aber kräftiger Regenschauer mit einem einzigen Blitz. In dieser Phase foulte Stadtlohns Christian Grewe im Strafraum den schnellen Timo Berg. Denn fälligen Strafstoß verwandelte Tim Kallwey souverän zur 1:0-Führung (32.).

In der Halbzeit verriet Schiedsrichter Andre Reinke aus Bochum: "Hätte es noch einmal geblitzt, hätte ich unterbrochen." Nach dem Wechsel zeigte sich die Sonne und es wurde warm und schwül. Möglicherweise resultierte daraus auch der relative müde Kick beider Teams. Die abstiegsbedrohten Gäste hatten während der ganzen 90 Minuten keine echte Torchance. Aber auch die Gastgeber versuchten immer wieder, die Spitzen mit langen Bällen zu erreichen, was letztlich überhaupt nicht funktionierte.

Nach einer Stunde entwickelte der LSV etwas mehr Druck auf das Stadtlohner Tor, doch Kleinefeld, Giacomo Lopez-Fernadez und Berg blieben mit ihren Abschlüssen harmlos. Harmlos blieben auch die Gäste und brachten LSV-Keeper Marvin Niehaus nie in Bedrängnis.

LSV: Niehaus, Vierhaus, Drees, Schild, Berg, Kleinefeld. Kalwey, Wessels (58. Joemann), Lopez-Fernadez, Röer (69. Hardegen), WiethoffTore: 1:0 Kallwey (32.) Foulelfmeter

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