Pokalsieger

Benedikt Höwedes feiert in Moskau den Gewinn des russischen Pokals

Der Halterner Benedikt Höwedes kann seit Mittwochabend einen weiteren Titel zu seiner Sammlung zählen: den russischen Pokalsieg. Im Verlauf des Turniers gelang ihm auch ein wichtiges Tor.

Viermal lief Benedikt Höwedes, der Halterner und Weltmeister von 2014 in dieser Saison im russischen Pokal auf. Mit Lokomotive Moskau feierte er einen 1:0-Sieg im Finale gegen Ural Ekaterinburg. Das Tor des Tages erzielte der Russe Dmitri Barinov. Höwedes selbst kam allerdings aufgrund muskulärer Probleme im Finale nicht zum Einsatz. Zuvor lief er aber bereits viermal in dieser Pokalsaison auf. Im Viertelfinal-Rückspiel gegen Rubin Kazan gelang ihm sogar der 1:0-Siegtreffer.

Mitfeiern konnte der Weltmeister von 2014 dennoch. Für den Verteidiger war es der dritte nationale Pokalsieg. Mit dem FC Schalke wurde er 2011 deutscher Pokalsieger, vor einem Jahr gewann er ohne eigenen Einsatz den italienischen Pokal mit Juventus Turin.

Neue Kolumne zum Thema "70 Jahre Grundgesetz"

Fernab des Sports äußerte sich Höwedes in seiner Kolumne auf t-online.de zum Thema "70 Jahre Grundgesetz". Er berichtet, dass ihn ein Freund gefragt habe, ob er schon mal das Grundgesetz gelesen habe. "Ich dachte nach und ehrlich gesagt, erwischte mich diese Frage auf dem falschen Fuß", schreibt er. Weder früher in der Schule noch heute sei er viel mit dem Thema in Berührung gekommen, gesteht Höwedes.

Daher ist es für ihn nun "höchste Zeit. sich mit unserer Verfassung einmal zu befassen". Denn auch bekannte Artikel wie der erste, die Würde des Menschen ist unantastbar, seien selbst heute nicht immer selbstverständlich. Noch heute mache es ihn sprachlos, schreibt er, wenn deutsche Nationalspieler nur aufgrund ihrer Hautfarbe verbal angegriffen werden. Dabei bezieht er sich auch auf die "indiskutablen Äußerungen" von AfD-Politiker Alexander Gauland über den Nationalspieler Jerome Boateng.

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