Schulte-Lünzum mit Rennen in Südafrika zufrieden

Gelungener Saisonauftakt im Weltcup

Haltern - Markus Schulte-Lünzum ist in Südafrika in die neue Mountainbike-Saison gestartet. Auf der Strecke plagten ihn zwischenzeitlich muskuläre Probleme, trotzdem ist der 26-Jährige mit dem Ergebnis zufrieden.

"Mit dem Ergebnis bin ich ganz happy", sagte Halterns Mountainbikefahrer Markus Schulte-Lünzum (Team Focus XC Team). Nach etwas mehr als 1:35 Stunden landete der 26-Jährige auf dem 38. Platz beim ersten Mountainbike-Weltcuprennen am Samstag in Stellenbosch (Südafrika). "Ich wusste nach der Pause nicht so recht, wo ich stehe", erklärte Schulte-Lünzum. Damit war er der zweitbeste Deutsche.

Denn im Winter konnte er erst verspätet in die Vorbereitung einsteigen. Nach einem Unfall im Training zog er sich eine Verletzung an der Schulter zu (Schultereckgelenksprengung und Schlüsselbeinbruch) und musste operiert werden. Nachdem er diese Verletzung auskuriert hatte, begann der 26-Jährige mit der intensiven Vorbereitung auf das neue Weltcup-Jahr. Doch auch wenn er seine Schulter wieder wie gewohnt belasten kann, beeinträchtigte ihn diese Verletzung auch am Samstag noch. "In der Mitte des Rennens hatte ich eine zähe Phase. Da hat mein Rücken zugemacht. Das sind noch Nachwehen meiner Schulterverletzung", sagte der Halterner.

Gegen Ende mehr ZugDas sei ihm zu Hause im Training allerdings auch schon passiert, daher wusste Schulte-Lünzum mit der Situation während des Rennens umzugehen. So nahm er ein bisschen das Tempo raus und verlor dadurch einige Plätze. Konnte allerdings weiterfahren.

"Gegen Ende hatte ich dann wieder mehr Zug drin", sagte Schulte-Lünzum. So konnte er ein bis zwei Plätze wiedergutmachen. Und kam als 38. ins Ziel.

"Es ist eine extrem geile Strecke", bilanziert Schulte-Lünzum, "und es hat echt Spaß gemacht, auch wenn es sehr staubig war." Über 10.000 Zuschauer verfolgten das Rennen am Samstag.

Erst in ungefähr zwei Wochen geht es für Schulte-Lünzum dann zurück nach Haltern. In der Zwischenzeit trainiert der 26-Jährige mit seinen Kollegen der Nationalmannschaft in Stellenbosch. Dann stehen für ihn auf dem Kalender "Ausdauertraining, Krafttraining und Fahrtechnik", erklärte Schulte-Lünzum.

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