Das Sportporträt

Kickern unter optimalen Bedingungen in der Halterner Stadtliga

Haltern - Die erste Saison der Halterner Stadtliga für den Kickersport ist beendet. Fünf Mannschaften lieferten sich teils spannende Duelle um den Titel. Die Organisatoren planen eine Fortsetzung.

Nachdem der Keller-Kicker-Club (KKC) Haltern im vergangenen Jahr mit einem in Kicker-WM-Turnier überraschte, haben sich die Sportler mit der erstmalig organisierten Halterner Stadtliga für Kickersport wieder etwas Neues einfallen lassen. Dabei spendeten sie alle Einnahmen und Überschüsse am Ende der Saison für den guten Zweck - mehr als 700 Euro kamen dabei zusammen.

Im Oktober 2016 begannen die beiden Vorsitzenden Marc Jost und Max Borgers mit einer Ausschreibung die Idee der Stadtliga zu verwirklichen. Und warben mit einem Flyer auf die vereinseigene Website und auch auf Facebook für die neue Idee. Dieser Aufwand sollte sich auszahlen, denn im März konnte Jost mit den "Glashoch-Rangers", den "Gichtkrallen", den "Kellergeistern", den "Aquarienfreunden Wulfen" und den "Ballermännern" gleich fünf aktive Mannschaften zum offiziellen Ligastart begrüßen.

Optimale BedingungenBorgers hatte für den Spielbetrieb einen passenden Spielbogen entworfen und auch die Auswertung der Spielberichte übernommen. Er führte die Ligatabelle und stellte alle Ergebnisse zeitnah auf der vereinseigenen Webseite für alle Teilnehmer dar. Jost kümmerte sich um den organisatorischen Teil mit Regelwerk, Spielplan und System.

Es sollte möglichst einfach und übersichtlich sein, und so spielten die insgesamt 43 Einzelteilnehmer aus allen Mannschaften nur im Doppelwettbewerb. Es gab wie in der Kicker-Bundesliga 22 Spiele mit jeweils 12 Sätzen in einer Hin und Rückrunde. Laut Spielplan mussten innerhalb von sechs Wochen mindestens zwei Spiele ausgetragen werden, wobei die Mannschaften Zeit und Ort selbst bestimmen konnten. Die Teams entschieden sich dafür, alle Spiele im dafür ausgestatteten Vereinsheim des KKC aus zu tragen. Dort fanden die Sportler an den hochwertigen Turniertischen optimale Bedingungen.

Im ersten Spiel siegten die "Kellergeister" über die "Glashoch-Rangers" und konnten sich auch in weiteren Partien behaupten. Ähnlich gut starteten die "Gichtkrallen". Sie fuhren ebenfalls zu Beginn Siege ein. So zeigte die Tabelle nach der Hinrunde diese beiden Teams an der Tabellenspitze. Beide konnten ihre Führungspositionen auch in der Rückrunde behaupten. So kam es am letzten Spieltag mit einem packenden Endspiel zwischen den beiden Mannschaften: Dieses Duell wird auch sicherlich Eingang in die Annalen der Stadtliga finden, denn am Ende waren beide Mannschaften punktgleich. Jetzt zeigte sich, wie gut es war, vorher ein verbindliches Regelwerk festzulegen, denn am Ende gab das bessere Torverhältnis der "Gichtkrallen" den Ausschlag zum Sieg. Sie nahmen stolz als erste Gesamtsieger der Haltener Stadtliga den Wanderpokal mit nach Hause.

Daniel Kiczka, Mannschaftsführer der "Gichtkrallen, bedankte sich für eine tolle Saison und sagte: "Wir wollen gerne weiter machen." Und für Robert Schmidt von den Aquarianern steht fest: "Das war für uns eine tolle Gelegenheit unter echten Wettkampfbedingungen am Ligabetrieb teilzunehmen."

Mitte Oktober war Yvonne Steinbuß, Leiterin des ambulanten Kinder- und Jugendhospizdiensts südliches Münsterland, Ehrengast beim Saisonabschluss.

Lauter BeifallSie bekam unter lautem Beifall der Anwesenden einen Spendencheck im Wert von 720 Euro überreicht. Diese Spende setzte sich sowohl aus den Einnahmen der laufenden Stadtligasaison als auch aus den Überschüssen des laufenden Vereinsbetriebs zusammen, die entsprechend der Vereinssatzung einem gemeinnützigen Zweck gespendet werden sollen.

Borgers zieht ein positives Fazit und sagt: "Es war ein mutiges, aber gelungenes Projekt". Jost schließt sich dem an und wünscht sich beim Start der zweiten Saison ein größeres Teilnehmerfeld.

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