Vorbereitung der Handballer

HSC legt das Augenmerk auf den Angriff

Haltern - Für die Verbandsliga-Handballer des HSC Haltern-Sythen war die Sommerpause kurz: Mit dem neuen Trainer Gerard Siggemann steckt das Team schon wieder in der Vorbereitung auf die kommende Saison. Weiter mit an Bord ist Torwarttrainer Christian Berse, der zur kommenden Saison zusätzlich noch weitere Aufgaben übernimmt.

Nach der kurzen Pause - Siggemann startete mit dem Training Anfang Juni - sei die Mannschaft gut aus der Pause gekommen, sagt Berse. "Dem Trainer war es wichtig, dass die Spieler nicht so sehr an Substanz verlieren", erklärt der Torwarttrainer. Zur kommenden Saison wird er die Handballer auch als Teammanager unterstützen. "Zumindest Teilaspekte davon habe ich übernommen", sagt er. So regle er viel Organisatorisches, wie das Training im Fitnessstudio und das Ausweichtraining in Sythen, wenn die Sporthalle in den Ferien geschlossen ist. Zudem "bin ich Bindeglied zwischen Vorstand und Mannschaft", sagt Berse. Auch bei der Verpflichtung von Neuzugängen wird er in Zukunft involviert sein. Wie gewohnt sitzt er bei den Spielen als Torwarttrainer auf der Bank, denn Siggemann "reicht ein Torwarttrainer", einen Co-Trainer gibt es nicht.

Seit Juni hat Siggemann nun das Ruder übernommen. "Und ist sehr engagiert bei der Sache", sagt Berse. "Er hat ein Konzept, wo wir uns verbessern können."

"Im Angriff sehe ich die meiste Luft nach oben", erklärt der neue Trainer des HSC. Denn er verfüge nur über wenige Spieler, die aus dem Rückraum einfachere Tore werfen. "Die Spieler sollen etwas freier spielen", erklärt der Trainer. "Im Bereich der richtigen Entscheidungsfindung haben wir noch viel Potenzial." Der Spieler müsse erkennen, welche Möglichkeiten habe ich jetzt. "Das ist allerdings ein großes Aufgabenfeld", sagt Siggemann. Und auch im körperlichen Bereich sieht der Trainer noch Verbesserungspotenzial. "In der Rumpf-Stabilität ist noch viel Luft nach oben", erklärt Siggemann.

Nur ein externer Neuzugang

Mit dem derzeitigen Verlauf der Vorbereitung sei er zufrieden. So konnte sich der Trainer von Beginn an voll auf den Sport konzentrieren. "Teambuilding-Maßnahmen waren nicht nötig", sagt er. Denn mit Stephan Haunert haben die Halterner nur einen externen Neuzugang, der aber zuvor lange beim HSC gespielt hat.

Ab der kommenden Woche bis zum 5. August (Sonntag) weichen die Handballer aus: Wie jedes Jahr sind in den Schulferien die städtischen Sporthallen geschlossen. Dann trainiert das Team auf dem Tartanfeld in Sythen. Zusätzlich zu einer Trainingseinheit dort steht eine Einheit im Pro Vital an, eine Einheit absolvieren die Spieler eigenständig. Am 21. Juli steht dann der erste Test der Vorbereitung an.

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