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uf geht’s: Alexander Stautenberg und die ETG starten in eine neue Spielzeit in der Landesliga.

Handball

Landesligisten im Check: Alle gegen den Abstieg

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RECKLINGHAUSEN/HERTEN - Die Generalproben am Wochenende sind gelaufen und brachten mehr oder weniger letzte Erkenntnisse für die heimischen Landesligisten. Vor dem Saisonstart am Samstag gibt’s daher den Schnell-Check.

• SV Westerholt Wie lief die Vorbereitung? Trainer Philipp Jacob, im Hauptberuf Mathematik-Lehrer, würde seiner Mannschaft die Note „befriedigend“ ausstellen: „Die Jungs ziehen gut mit, wir machen Fortschritte in der Abwehr, aber wir haben mit vielen Widrigkeiten zu kämpfen. Gerade wenn die alten Hasen nicht da sind, wird uns zu leicht das Fell über die Ohren gezogen. Das hat man zuletzt gesehen beim Turnier in Erkenschwick, wo wir in 30 Minuten von Haltern auseinandergenommen wurden.“ Wie ist die Personalsituation? In dem im Durchschnitt sehr jungen Kader drohen zu Saisonbeginn zwei schwerwiegende Ausfälle: Rosen Kolev plagt sich mit Oberschenkelproblemen herum, Yannick Kliem ist gesundheitlich möglicherweise über Wochen außer Gefecht. „Gerade Yannick sollte mit Marius Leibner unseren ersten Innenblock bilden, da bricht schon einiges weg“, hadert Jacob. Die Prognose: Der Trainer hat nur ein Ziel: „Wir wollen mehr Spiele gewinnen als verlieren.“ Was dem Absteiger den sicheren Klassenerhalt einbringen würde. • ETG Recklinghausen Wie lief die Vorbereitung? Bernd Andersen, der Sportliche Leiter, würde hier die Note „Drei bis Vier“ vergeben, aus den bereits bekannten Gründen: „Wir hatten in den Spielen zu wenige Leute gleichzeitig auf der Platte.“ Wie ist die Personalsituation? Zum Start am Wochenende soll der Kader komplett sein, ob er damit eingespielt ist, bleibt die Frage. Auf Sicht ahnt auch Andersen, dass der Kader zu dünn ist: „Vor allem im Rückraum hätten wir noch eine Alternative, vor allem auch eine körperlich starke, benötigt. Aber die Situation ist, wie sie ist, wir müssen damit klarkommen.“ Die Prognose: Bei der ETG macht man sich keine Illusionen: „Wir sollten uns tunlichst sofort in die richtige Richtung absetzen“, sagt Bernd Andersen. „Jeder weiß ja, was passieren kann. Es wäre daher gut, sich von Anfang an von den unteren Rängen fernzuhalten.“ • HTV 95/28 RE Wie lief die Vorbereitung? „Wie jede auch“, so Trainer Andreas Gutzeit. „Man stellt sich Dinge vor, die man nicht erfüllen kann. Der Sommer ist halt schwierig, wir waren oft sehr ausgedünnt unterwegs. Aber die, die da waren, sind gut vorbereitet.“ Wie ist die Personalsituation? Obwohl der Trainer sagt: „Wir haben den größten Kader seit gefühlt zehn Jahren“, weiß Gutzeit: „Wichtig wird sein, dass die Schlüsselpotionen immer besetzt sind.“ Und da hakte es beim Aufsteiger bisweilen. Mit Ümit Cengiz, Slaven und Robert Lukic sowie Daniel Brunner fielen oft die Leistungsträger angeschlagen aus. Die Prognose: „In der neuen Liga sind wir Außenseiter, aber ich denke, die Mannschaft ist stabil genug, den Abstieg zu vermeiden“, sagt Andreas Gutzeit.

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