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Nicht gerade zärtlich ist diese Umarmung, der sich Zoe Stens erfreut: Verls Jasmin Zimmermann packt beherzt zu.

Handball - Oberliga Westfalen

PSV-Frauen feiern ungefährdeten Sieg

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RECKLINGHAUSEN - Die Oberliga-Frauen der PSV Recklinghausen besiegen den TV Verl mit 35:25. Nicht nur Trainer Schlechter sieht ein gutes Spiel.

Dass Dominik Schlechter an der Trainerbank bisweilen mehr Energie versprüht als manche Spielerin, sieht jeder, der regelmäßig zu Gast ist in der Halle Nord. Am Sonntag erlebten die Zuschauer einen weitgehend gechillten Übungsleiter. Das hatte seine Gründe.

„Genau so stelle ich mir das vor“, meinte Dominik Schlechter nach der Partie. „Das ist die Mannschaft, die ich sehen will.“ Zur Erinnerung: Direkt vor dem Weihnachtsfest hatte sein Team in einer aufreibenden Partie gegen den Königsborner SV den Treffer zum 27:28-Endstand in allerletzter Sekunde kassiert. Gegen den TV Verl tütete Recklinghausen den Sieg weit früher ein.

Genau genommen zwischen der 10. und der 22. Minute: Binnen dieser zwölf Minuten zog Recklinghausen vom 5:5-Zwischenstand auf 12:5 davon. „Wir haben uns den Sieg in der ersten Halbzeit mit vielen Ballgewinnen in der Abwehr erarbeitet“, befand Schlechter. In der Tat lief seine Mannschaft vor allem in jener Phase einen Gegenstoß nach dem anderen.

Kleines Manko: Nicht immer kam der letzte Pass an, auch Schlechter haderte: „Hätten wir unsere Chancen besser verwertet, hätten wir schon zur Halbzeit höher führen müssen.“ So ging’s mit einem zwar nicht beruhigenden, aber vollauf genügenden 16:11 in die Kabinen.

Den Gästen aus Verl fehlten auch in der Folgezeit die Mittel, um die PSV-Abwehr, hinter der Emma Pape einen guten Job im Tor verrichtete, um die weiter konsequent verteidigenden Gastgeberinnen dauerhaft in Verlegenheit zu bringen.

PSV RE: Vietor, Pape; Schmidhuber (5), Fricke (1), Klüsener (2), Benthaus (5), Heieck (3), Janz (4/1), König (2), Hovenjürgen (3), Püntmann (4/3), Stens (6), Kurzeja.

Bis zum 19:14 (35.) blieb Verl noch irgendwie in Sichtweite, aber wirklich dran kamen die Gäste nicht mehr. Und das zur Freude des PSV-Trainers, der in den zweiten 30 Minuten munter durchwechselte. Nach 46 Minuten war der Vorsprung auf zehn Tore angewachsen (27:17), der Rest war nur noch Formsache.

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