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Annika König auf dem Weg zu einem ihrer zwei Treffer im Spiel gegen Witten.

Handball - Oberliga Westfalen

46 Tore - PSV mit Offensivfeuerwerk

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RECKLINGHAUSEN - Die PSV-Handballerinnen erteilen Schlusslicht ETSV Ruhrtal Witten mit 46:26 eine Lehrstunde. Eine Woche, nachdem Recklinghausen seine Chancen im Meisterschaftsrennen mit der Niederlage in Everswinkel hatte begraben müssen, zeigte das Team von Dominik Schlechter die vom Trainer geforderte Reaktion.

Nicht eine Sekunde nahm seine Sieben die Begegnung zu locker, im Gegenteil. Vor allem dann, wenn Recklinghausen offen deckte – und das tat die Mannschaft über weite Strecken des Spiels –, war der Gegner rat- und hilflos. Die Folge: Die Schiedsrichter pfiffen zum Teil schon in Höhe der Mittellinie etliche Schrittfehler bei Witten ab, was Recklinghausen zu schnellen und einfachen Toren nutzte.

„Wir haben in der letzten Woche viel die offensive Deckung eingeübt, damit haben wir den Gegner zu Fehlern gezwungen“, so Dominik Schlechter . „Wenn nicht in einem solchen Spiel, wann dann soll man das Erlernte ausprobieren?“

Wittens Coach Daniel Buff jedenfalls hatte sich eine Rückkehr in die Halle Nord sicher anders vorgestellt. „Das war eine Lehrstunde in Sachen Handball“, erkannte der frühere PSV-Kreisläufer zur Halbzeit an. Müßig zu erwähnen ist, dass die Begegnung beim Stand von 23:11 längst entschieden war. Für Buff und sein Team galt daher nur in den zweiten 30 Minuten: „Ziel ist, die Sache hier in Grenzen zu halten.“

Das schaffte Witten nach dem Seitenwechsel phasenweise, aber eben nicht durchgehend. Immerhin: Der Übungsleiter, der mehrfach mit den Schiedsrichtern aneinander geraten war, kühlte in der zweiten Halbzeit angesichts der Aussichtslosigkeit des Unterfangens, aus der Halle Nord irgendetwas mitzunehmen, merklich ab.

Als Zoe Stens vom Kreis in der 47. Minute das 30. Recklinghäuser Tor markierte, lag Recklinghausen gerade einmal mit 13 Toren vorne. Bei Halbzeit waren es zwölf Treffer gewesen. Dann zog die PSV nochmals an und stellte sogar in den letzten zehn Minuten nochmals die Deckung um, spielte wieder die laufintensive, offensive Variante.

Sechs Minuten nach dem 30. Treffer betrug der Vorsprung 18 Tore, am Ende waren es 20 – und das war noch nicht einmal zu hoch.

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