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Stella Kramer (hier 2017 im Nationaltrikot) wechselt zur PSV Recklinghausen in die Oberliga Westfalen.

Handball Oberliga Westfalen

Ex-Nationalspielerin Stella Kramer kommt zur PSV Recklinghausen

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Prominenter Zugang bei den Oberliga-Handballerinnen der PSV Recklinghausen: Stella Kramer hat ihre Zusage gegeben. Die 30 Jahre junge Linkshänderin war bis zum Frühjahr 2018 Stammkraft beim Bundesligisten BV Borussia Dortmund und brachte es auf 20 Länderspieleinsätze für Deutschland.

Erst vor viereinhalb Monaten ist Kramer Mutter geworden, ein Jahr hatte sie keinen Ball in den Händen. Ihre Handballkarriere hatte die Linkshänderin eigentlich schon beendet. „Aber ich merke: Ganz ohne geht es noch nicht“, sagt sie. „Nur acht Mal in fünf Tagen in der Halle stehen, klappt auch nicht mehr.“ 

Kramer hat einen ganz kurzen Draht zur PSV

Der Wechsel in die Oberliga klingt da wie ein logischer Schritt, und genau das ist er auch. „Sagen wir so: Wir hatten Gespräche, in denen wir uns weit mehr strecken mussten, um jemanden zu bekommen“, sagt Trainer Dominik Schlechter. Überzeugungsarbeit habe er keine leisten müssen. 

Stella Kramer wohnt in Herne, und Verbindungen zur PSV gibt es viele. An erster stelle steht Leonie Schmidhuber, mit der die 30-Jährige befreundet ist. „Sie wollte schon, dass ich letzte Saison komme“, sagt Kramer und lacht. „Nur ging das schlecht wegen der Schwangerschaft.“

Recklinghausen investiert diesmal in Klasse statt  in Breite

Mit Rückkehrerin Jana Brannekämper und Annika Fricke, die aus der eigenen zweiten Mannschaft hochrückt ins Oberliga-Team, haben sich die Transferaktivitäten in der Halle Nord vor der kommenden Saison in Grenzen gehalten. „Wir wollten nicht in die Breite investieren, sondern in sportliche Klasse“, sagt der Trainer.

Stella Kramers Hauptposition ist die auf Rechtsaußen, dort sieht sie Dominik Schlechter nicht zwangsläufig: „Ich denke, sie ist vielseitig einsetzbar.“ Aber ganz egal, wo auf dem Feld, auf der Bank oder in der Kabine: „Stella ist für diese Mannschaft ein absoluter Gewinn. Sie ist eine Teamplayerin, aber sie wird das Team auch führen können.“

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