Lina Hovenjürgen spielt für die PSV Recklinghausen.
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Zuletzt angeschlagen, zum Auftakt aber wieder im Einsatz für die PSV: Lina Hovenjürgen.

Handball

Zurück in der 3. Liga: Die Premiere der PSV-Damen ist ausverkauft

  • Thomas Braucks
    vonThomas Braucks
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Die Rückkehr in der 3. Liga an einem Sonntagnachmittag, ein attraktiver Gegner: Gäbe es dieses elende Virus nicht – die Handballerinnen der PSV wohl hätten auf die Unterstützung von 300 bis 400 Fans in der Halle zählen können. Aber daraus wird nichts.

„Vielleicht wären es sogar noch ein paar mehr geworden“, sagt Lutz Cebulla, Hallensprecher und Corona-Beauftragter der Handball-Abteilung vor dem Saisonauftakt gegen SFN Vechta am Sonntag um 17 Uhr. Sein Eindruck: „Die Leute sind doch nach der langen Pause durstig und wollen wieder zum Handball in die Halle.“

Das Ticket-Angebot ist streng limitiert

Aufgrund der Hygiene- und Abstandsregeln ist das Platzangebot in der Halle Nord limitiert. Exakt 85 Zuschauerinnen und Zuschauer dürfen am Sonntag rein. Ein Teil der Plätze ist an Dauerkarteninhaber fest vergeben. Den Rest hat die PSV per Internet auf der Facebook-Seite der 1. Damen angeboten. Doch wer am Mittwoch auf den entsprechenden Link klickte, der bekam zu lesen: „Es sind aktuell keine freien Plätze vorhanden. Bitte versuchen Sie es später erneut.“ Die Tickets sind weg.

Nach zwei Jahren Abwesenheit startet die PSV mit einer der jüngsten Mannschaften der Klasse ins Abenteuer 3. Liga: 16 Spielerinnen umfasst der Kader. Die Hälfte ist aus dem Jahrgang 2000 oder jünger, fünf Handballerinnen sind 1998 oder 1999 geboren. „In dieser Mannschaft steckt viel Potenzial“, sagt Trainer Daniel Schnellhardt. „Das Ziel heißt Klassenerhalt.“

Alte Bekannnte und amtierende Meister

Bei aller Freude über den Wiederaufstieg: Auf die PSV-Handballerinnen wartet eine schwere Saison. In der neuen 3. Liga Nordwest trifft die PSV auf alte Oberliga-Bekannte wie ASC Dortmund, Ibbenbürener SpVg oder Königsborner SV. Daneben wurden einige „Kracher“ in die Gruppe einsortiert. Allen voran zwei amtierende Drittliga-Meister: TV Hannover-Badenstedt (3. Liga Nord) und TV Aldekerk (3. Liga West).

Der erste Gegner ist gleich eine echte Herausforderung. Für Daniel Schnellhardt zählt SFN Vechta zum erweiterten Favoritenkreis. Eine Mannschaft, die seit Jahren zusammenspielt. „Das wird eine schwere Aufgabe“, sagt der Recklinghäuser Trainer. „Hinter beiden Mannschaften liegt eine lange Pause. Ich bin gespannt, wer die Nervosität schneller ablegt und in den Wettkampfmodus schalte

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