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Zoe Stens und die Handballerinnen der PSV Recklinghausen treten am Sonntag bei Oberliga-Schlusslicht Witten an und sind dort der Favorit.

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PSV reist in den Tabellenkeller - und das doppelt

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RECKLINGHAUSEN - Als hätten sie sich abgesprochen: In der Oberliga treten die Frauen der PSV Recklinghausen bei der SG ETSV Witten an, die Herren reisen in der Verbandsliga zur G Schalksmühle-Halver II. Was beide Klubs gemeinsam haben: Sie sind jeweils Schlusslicht.

Zu den PSV-Frauen: Eine Woche nach der weitestgehend überzeugenden Vorstellung gegen Everswinkel (28:24) folgt für die Oberliga-Handballerinnen der PSV an diesem Sonntag das Kontrastprogramm: Die Reise geht zu Schlusslicht SG ETSV Ruhrtal Witten (So., 16 Uhr – Kreissporthalle. Navi: Husemannstraße 51, 58452 Witten)

Die matte Vorstellung des letzten Auswärtsspiels in Arnsberg ist unvergessen. Interessante Parallele: Weder im Sauerland noch in Witten darf in den Harztopf gegriffen werden. Trainer Dominik Schlechter: „Wir haben die Chance zu zeigen, dass wir lernfähig sind und die richtigen Schlüsse aus dem Arnsberg-Spiel gezogen haben.“

Ungeachtet davon „ist es unser Anspruch, dieses Spiel zu gewinnen. Denn ganz klar ist auch: Wenn wir in dieser Saison oben mitspielen wollen, müssen wir Spiele wie in Witten gewinnen.“

Bereits an diesem Samstag sind die PSV-Herren bei der SG Schalksmühle-Halver II zu Gast (Sa., Sporthalle Halver; Navi: Mühlenstraße, 58553 Halver). Trainer Michael Brannekämper. warnt davor, das Schlusslicht als Leichtgewicht abzutun: „Nur weil wir gut gestartet sind, heißt das nicht, dass sich an unserer Ausgangslage etwas ändert: Wir müssen immer nach unten gucken."

Dass die Sauerländer, die in den vergangenen Jahren durchaus eine gute Rolle gespielt hatten, mit 0:10 Punkten in die Spielzeit gestartet sind, hat offenbar mehrere Gründe: Zum einen haben etliche Leistungsträger die SGS verlassen. Zum anderen hatte Schalksmühle ein schweres Auftaktprogramm zu bestreiten: „Die haben schon Haltern, Bommern und Gevelsberg gespielt und haben damit die drei von oben hinter sich“, sagt Michael Brannekämper.

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