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Abwehrbereit: Die Recklinghäuser Philipp Berg, Kay Sodys und Yannis Grasediek (v.l.) verteidigen gegen den RSVE Siegen ihr Tor. Auch in Hombruch wird auf die PSV in der Defensive viel Arbeit zukommen.

Handball

Stürmischer Aufsteiger

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RECKLINGHAUSEN - Das Verbandsliga-Zwischenzeugnis für die PSV Recklinghausen kann sich nach einem knappen Drittel der Saison sehen lassen: 7:9 Punkte, Platz acht – damit war nicht zu rechnen.

Das Trainer-Duo Michael Brannekämper und Christian Pieper freut’s. „Es ist angenehm, nicht im Tabellenkeller zu stehen“, sagt Pieper. Auf eine sorgenfreie Saison setzen würde der Trainer aber noch nicht: „Es wird spannend bleiben bis zum Ende.“

Denn: Die Duelle mit den Top-Mannschaften der Liga stehen noch aus. Im Dezember kommt es knüppeldick für die PSV: Erst steigt in der Halle-Nord das Derby gegen Spitzenreiter HSC Haltern-Sythen. Eine Woche später reist die PSV zum aktuellen Tabellenzweiten HSG Gevelsberg-Silschede, danach ist TuS Bommern (4.) in Recklinghausen zu Gast.

„Da kannst du mal auf einen Punkt hoffen – aber einplanen kann man ihn nicht“, sagt Pieper. Um so wichtiger ist das Gastspiel der PSV Recklinghausen beim Tabellennachbarn TuS Westfalia Hombruch an diesem Samstagabend.

Unter Druck setzt sich die PSV nicht Trainer Pieper: „Wir schrauben die Erwartungen nicht zu hoch. Das bedeutet nicht, dass wir Sommerhandball zeigen. Aber Hombruch ist ein starker Aufsteiger und Favorit. Wir schauen mal, was geht.“ Mit der Einstellung sei die PSV bislang gut gefahren.

Gastgeber Hombruch pflegt einen tempogeladenen Handball. Über die schnelle Mitte und bei Gegenstößen nach Ballgewinn geht bei den Dortmundern die Post ab. 245 Treffer hat der Tabellenneunte bereits erzielt. Einer mehr als Spitzenreiter Haltern-Sythen.

Das Offensivspektakel geht aber offenbar auf Kosten der Defensive: 254 Gegentore hat der Aufsteiger kassiert. Mehr als jeder andere Verbandsligist. „Hombruch spielt einen attraktiven Ball. Wenn wir, was Zählbares mitnehmen wollen, dann muss schon alles passen“, sagt Christian Pieper.

Der Trainer und sein Kompagnon Michael Brannekämper hoffen, dass die PSV von der ersten Minute an voll da ist. „Zuletzt waren wir nicht von Anfang an mit 100 Prozent auf der Platte. Damit haben wir uns das Leben schwer gemacht“, sagt Pieper mit Blick auf das schnelle 1:5 gegen RSVE Siegen vor einer Woche. „Einem Rückstand hinterherzulaufen kostet viel Energie.“ Personelle Sorgen hat die PSV keine: Der komplette Kader steht am Samstagabend zur Verfügung.

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