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Yannis Grasediek und die PSV erwarten auch in Gevelsberg harte Gegenwehr. Im Bild wird er im Derby von den Halternern Tim Strotmann und Lukas Schulte-Lünzum am Wurf gehindert.

Handball - Verbandsliga

Guter Start wird zum Bumerang

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RECKLINGHAUSEN - Der Plan von Christian Pieper klingt gut und logisch: „Wir fahren Samstag dahin, sacken zwei Punkte ein und fahren wieder zurück“, sagt der Trainer der PSV Recklinghausen. Dabei muss Pieper, der sich auf der Recklinghäuser Trainerbank das Kommando mit Michael Brannekämper teilt, dann selbst lachen.

Es ist dabei weniger Galgenhumor sondern ein gesunder Schuss Realismus, der ihn antreibt: In der Verbandsliga sind die „Polizisten“ nämlich bei der HSG Gevelsberg/Silschede am Samstag wieder einmal Außenseiter. Wie es kommende Woche gegen Bommern sein wird und wie es letzte Woche auch schon gegen Haltern war.

Das Derby war in dieser Trainingswoche noch einmal ein großes Thema in der Halle Nord. Auch nach dem Videostudium findet es der Trainer „unerklärlich“, wie nervös und gehemmt seine Mannen ins Spiel gegangen waren. „Wir hatten doch überhaupt keinen Druck.“

Allerdings hat Pieper auch einen wesentlichen Faktor ausgemacht: „Haltern hat sich gut auf uns eingestellt, die hatten immer eine Lösung parat.“ Das sei ein Produkt des guten Saisonstarts, bei dem die PSV eine Mannschaft wie TuS Hattingen bezwang oder aber beim Tabellenzweiten OSC Dortmund siegte. Der starke Start war natürlich wichtig, ohne ihn stünde die PSV tief im Tabellenkeller. Er ist aber auch ein Handicap, „weil uns alle Gegner offenbar sehr ernst nehmen jetzt“.

Nichts anderes erwartet Pieper von der HSG Gevelsberg-Silschede. Der Oberligaabsteiger spielt im vorderen Tabellendrittel mit, weist aber bereits vier Punkte Rückstand auf Haltern-Sythen auf. „Trotzdem bleibt das natürlich ein dickes Brett“, findet der Recklinghäuser Trainer.

HSG Gevelsberg-Silschede - PSV Recklinghausen; Sa., 19.15 Uhr – Sporthalle Gevelsberg-West, Navi: Am Hofe 10, 58285 Gevelsberg.

Über Stärken und Schwächen des Gegners möchte er gar nicht groß reden: „Wenn wir wie gegen Haltern die Bälle reihenweise unbedrängt ins Seitenaus spielen, ist es eigentlich egal, welche Abwehrformation gegen uns steht.“ Wenigstens dürfte die PSV die Reise in die Sporthalle West komplett antreten.

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