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Schauen der Saison in der Regionalliga NRW (zumindest in diesem Bild) gespannt entgegen (von links): Nadine Waterhoff, Joelle Pospiech und der neue Mann an der Seitenlinie beim TuS Herten, Trainer Marvin Hansmann.

TuS Herten: Große Gelasssenheit vor dem Start

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HERTEN - TuS Herten startet am Samstag mit dem Heimspiel gegen Aachen in die Regionalliga. Vor dem ersten Aufschlag überwiegt überall die Zuversicht, dass es eine gute Saison wird. Viele neue Gesichter werden die Zuschauer dabei am Samstag in der Knappenhalle sehen.

Der Regionalliga-Kader des TuS Herten hat sich ziemlich verändert, etliche Schlüsselpositionen sind mit den Zugängen von Lisa Harrmann (Zuspiel), Larissa Janssen (Außenangreiferin), Ricarda Puls (Mittelblockerin) und Universalspielerin Kathrin Kehm neu besetzt.

Die möglicherweise wichtigste Personalie betrifft den Posten neben dem Feld: Mit dem erst 24-jährigen Marvin Hansmann hat ein neuer Trainer übernommen. Was zeigt: Es hat sich viel getan.

Eine, die bei all’ den Veränderungen den Überblick behält, ist Maike Weishaupt. Die Kapitänin geht in ihr fünftes Jahr in Herten, sie lebt den Verein. Vor dem Saisonstart am Samstag, der um 18 Uhr PTSV Aachen II in die Knappenhalle führt, zeigt sich Weishaupt erstaunlich locker. „Die Stimmung im Team und im gesamten Verein ist sehr entspannt“, sagt die Dattelnerin. „Egal ob Vorstand oder Fans: Jeder kommt in die Halle, stupst dich an, ist positiv gelaunt. Wir gehen echt mit einem guten Gefühl in die Saison.“ Das Ziel? Ganz klar, mehr Spiele zu gewinnen als zu verlieren.

Einer, der zu diesem guten Gefühl beiträgt, ist der Trainer. Trotz seines jungen Alters, trotz seines gerade erst wenige Wochen langen Engagements, ist Marvin Hansmann mit voller Wucht in Herten angekommen. Maike Weishaupt weiß, warum: „Er hat genau solch einen Bock auf dieses Projekt wie alle anderen auch. Er ist offen für alles, nimmt die Ideen auf, sucht selbst den Kontakt auch mit unseren Fans.“

Hansmann will die Lockerheit mitnehmen

Bei so viel Lobhudelei ist dennoch wichtig, dass es sportlich läuft in der Knappenhalle. Verantwortlich dafür ist nun mal der Trainer, wer sonst? Der gibt sich vor seiner Premiere ebenfalls gelassen: „Klar spüre ich eine gewisse Anspannung, im Großen und Ganzen aber bin auch ich optimistisch. Wenn es uns gelingt, die aktuelle Lockerheit ins Spiel zu transportieren, sollte einem Erfolg nichts im Wege stehen.“

Auch Hansmann weiß: Je eher sich der sportliche Erfolg einstellt, umso länger hält das Hertener Stimmungshoch – ein Sieg am Samstag erscheint dabei Pflicht.

Regionalliga NRW: TuS Herten - PTSV Aachen II; Sa., 18 Uhr – Knappenhalle, Paschenbergstr. 97.

„Aachen ist ein junges, dynamisches Team“, sagt der Hertener Trainer. „Aber wie das bei jungen Mannschaften ist, gibt es viele Aufs und Abs. Bei den Tiefphasen müssen wir den Gegner stellen. Da sehe ich uns gerade in eigener Halle schon als Favorit.“

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