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Löwen-Rat (v.r.): Dijon Smith, Trainer Cedric Hüsken und Assistent Besart Kelmendi arbeiten die Niederlage bei der BG Hagen auf.

Basketball

Endlich ein Heimspiel für die Löwen

HERTEN - Die 82:89-Niederlage bei der BG Hagen vor einer Woche fühlte sich schon in der Otto-Densch-Halle bitter an. Mit jeder Ansicht des Videos vom Regionalliga-Spiel daheim wurmte Cedric Hüsken die Pleite mehr. „Die Art und Weise, wie wir verloren haben, war noch ärgerlicher als in Dorsten“, sagt der Trainer der Hertener Löwen.

Schlechte Entscheidungen, unverzeihliche Ballverluste und ein paar zweifelhafte Entscheidungen der Schiedsrichter in der finalen Phase der Partie summierten sich zur zweiten Saisonniederlage der Löwen. Trainer Hüsken weiß aber: Viel bringt es nicht, lange nachzukarten.

Denn nach der Reise zum Angstgegner schauen an diesem Samstag die Accent Baskets Salzkotten in Herten vorbei. Auch kein Gegner, den die Löwen in den vergangenen Spielzeiten mit Glanz und Gloria aus der Halle geschossen haben.

Der scheint langsam in Schwung zu kommen: Vor einer Woche feierten die Ostwestfalen gegen FB Leverkusen den zweiten Saisonerfolg und drehten dabei vor allem in der zweiten Hälfte mächtig auf. Herausragender Akteur war Dominik Wolf, der im Sommer von Zweitligist Uni Baskets Paderborn kam: Der Guard erzielte 29 Punkte.

Der Respekt bei den Löwen ist groß. „Salzkotten ist ein Team, das gut gecoacht wird“, sagt Cedric Hüsken. Der Trainer meint seinen Kollegen Stefan Schettke, mit dem er im regen Austausch über die Gegner in der Liga steht. Von daher ahnt Hüsken, was seiner Mannschaft ab 19.30 Uhr blüht.

Salzkotten werde über die Defensive versuchen, die Hertener Spielzüge zu unterbinden. „Aber als Team, das oben mitspielen will, müssen wir eine Antwort finden.“ Im ersten Heimspiel nach mehr als einem Monat sei man in der Pflicht, den Fans etwas zu bieten. Und auch mit Blick auf die Saisonziele stehen die Löwen unter Druck.

Soll das Spiel bei Tabellenführer ART Giants Düsseldorf am 1. Dezember halbwegs Brisanz behalten, müssen gegen Salzkotten, in Kamp-Lintfort und gegen Hagen-Haspe drei Siege her.

Die zuletzt angeschlagen Felix Neumann und Timo Volk sollen gegen Salzkotten zumindest auf der Bank sitzen. Trainer Hüsken: „Wenn sie für ein paar Minuten aufs Feld können, um Ryon Howard und Dijon Smith eine Pause zu gönnen, dann wäre das schon eine Hilfe.“

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