Zur Not macht er auch noch den Wischer: Für den Erfolg seiner Löwen tut Trainer Cedric Hüsken alles.
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Zur Not macht er auch noch den Wischer: Für den Erfolg seiner Löwen tut Trainer Cedric Hüsken alles.

Basketball

Hertener Löwen wollen bei der BG Dorsten Playoff-Chancen wahren 

  • Thomas Braucks
    vonThomas Braucks
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  • Kevin Korte
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Eine Pleite wäre ein harter Schlag: Im Regionalliga-Derby bei der BG Dorsten stehen die Hertener Löwen unter Druck. Jedes Spiel ist ein Finale.

  • Hertener Löwen gastieren bei der BG Dorsten
  • Nur mit einem Sieg bleibt der Regionalligist im Playoff-Rennen
  • Das Hinspiel nagt noch am Hüsken-Team

Die Ausgangslage ist klar: Der Druck im Derby (heute, 19:30 Uhr, Kia-Baumann-Arena, Juliusstraße) liegt bei den Hertener Löwen. Für den Tabellenzwölften BG Dorsten geht es bei sechs Zählern Rückstand auf Rang acht und die Play-offs vor allem um einen versöhnlichen Saisonabschluss.

Dass die BG die Serie nicht einfach abhakt, zeigt schon die Rückkehr von Aufbauspieler Mike Nwazubor. Der US-Amerikaner, einer der Dorstener WBV-Pokalhelden vom Frühjahr, ersetzt Landsmann Adam Pickett. Dazu kommt der Gegner: „Ein Derby ist immer etwas Besonderes und kann durchaus auch bei den jungen Spielern einige Prozente mehr freisetzen“, sagt Trainer Franjo Lukenda.

Das Hinspiel weckt keine guten Erinnerungen

Bei den Löwen überrascht das niemanden. „Dorsten wird mit viel Feuer spielen. Wie immer wenn es gegen uns geht“, sagt Löwen-Trainer Cedric Hüsken. Im Hinspiel zum Beispiel: Da fügte die BG den Löwen in der Rosa-Parks-Halle eine schmerzliche 65:66-Niederlage zu. Adam Pickett erzielte satte 27 Punkte. „Unser Spielplan war trotzdem richtig“, beharrt Hüsken. „Wir haben das Spiel nicht verloren, weil Pickett so gut war – wir waren in der Offensive zu schwach.“

Hüsken hält am taktischen Konzept fest

Die Strategie will der Coach deshalb nicht verändern. „Wenn jetzt Mike Nwabuzor 25 oder 30 Punkte gegen uns macht, ist das in Ordnung – wenn wir seine Mitspieler kontrollieren und selbst vernünftig nach vorn spielen.“

Die „Top 4“ der Regionalliga sind in Herten kein Thema mehr – es geht für den Tabellensechsten nur noch darum, sich in die Play-offs zu retten. „Wir können es uns nicht mehr leisten, irgendwas auf die nächste Woche zu verschieben. Jedes Spiel ist jetzt ein Finale“, sagt Cedric Hüsken. Auch das Derby.

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