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Äußerst fraglich für die Partie in Essen: Semir Albinovic (l.).

Basketball

Hertener Löwen folgt dem "schwarzen Dezember" ein "goldener Januar"?

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  • Kevin Korte
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Jetzt greifen auch die Hertener Löwen ins Geschehen ein - mit einem Revierduell bei den ETB Miners Essen. Der Regionalligist muss einen schwarzen Monat hinter sich lassen.

  • Hertener Löwen bei den ETB Miners Essen unter Druck
  • Cedric Hüsken glaubt an die Wende zum Besseren
  • Galiano und Albinovic sind fraglich

Man darf man gespannt sein, wie Trainer Cedric Hüsken und die Hertener Löwen den Dezember 2019 weggesteckt haben. Hüsken verlebte einige der schwersten Wochen seiner noch jungen Trainerlaufbahn. 

Erst die hauchdünne Derby-Niederlage bei Citybasket. Dann die 80:82-Pleite beim BSV Wulfen mit einem für die Löwen folgenschweren Versehen am Anschreibetisch, wo den Löwen ein regulärer Korb nicht gutgeschrieben wurde (der Verband hat den Protest gegen die Wertung abgeschmettert – mit einem aus Hertener Sicht abenteuerlichen Verweis auf eine Tatsachenentscheidung der beiden Schiedsrichter). Schließlich noch das 92:95 nach Verlängerung und sehr zweifelhaften Schiedsrichterpfiffen gegen die BG Hagen.

Drei unglückliche Niederlagen, die so sicher nicht einkalkuliert waren. „Da ist wirklich alles gegen uns gelaufen“, sagt Cedric Hüsken und zitiert das Bonmot von Fußball-Weltmeister Andreas Brehme: „Haste Scheiße am Fuß, haste Scheiße am Fuß.“

Mehr Tempo für das Löwen-Spiel

Auf der anderen Seite wissen in Herten alle: Wenn die Löwen ihr Potenzial aufs Parkett gebracht hätten, wäre das alles kein Thema. Hüsken und sein Team haben im Training ein paar Reize gesetzt. Mit neuen Varianten in Defensive und Offensive etwa. „Wir müssen den Ball wieder schneller nach vorn bekommen. So wie am Anfang der Saison“, sagt der Trainer.

Pedro Galiano und Semir Albinovic haben sich erkrankt aus dem Kurzurlaub zurückgemeldet. Vor allem Flügelspieler Albinovic hat ein Infekt richtig umgehauen. Sein Einsatz ist damit sehr fraglich.

Die Löwen werden ganz anders gefordert sein als beim lockeren 111:71-Erfolg im Hinspiel in Herten. „Schlüssel wird es sein, Chris Alexander und Radwan Bakkali in den Griff zu bekommen“, sagt Hüsken. US-Aufbauspieler Alexander erzielte beim ersten Saisonsieg in Haspe 36 Punkte, Center Bakkali markierte 21.

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