Streckt sich weiter für die Löwen: Nils Strubich (r.) geht beim Regionalligisten in die vierte Saison.
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Streckt sich weiter für die Löwen: Nils Strubich (r.) geht beim Regionalligisten in die vierte Saison.

Basketball

Zurück auf dem Feld: Hertener Löwen werden "Vieles entwickeln" müssen

  • Thomas Braucks
    vonThomas Braucks
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Nach ihrer Crowdfunding-Aktion haben die Hertener Löwen das Training aufgenommen. Nils Strubich bleibt beim Regionalligisten.

  • Hertener Löwen nehmen Training wieder auf
  • Flügelspieler Nils Strubich bleibt
  • "Crowdfunding-Aktion" ist ein absoluter Erfolg

Die Corona-Krise hat die Saison in der Regionalliga West entscheidend ausgebremst. Bekanntlich musste der Verband die Liga vor dem letzten Spieltag beenden, wenig später wurde die komplette Basketball-Saison abgebrochen.

Die Hertener Löwen haben danach aber die Hände nicht etwa in den Schoß gelegt. Erst rief der Verein ein virtuelles Duell gegen die „Corona-Baskets“ aus, für das immerhin rund 1200 Tickets zum Preis von einem Euro gelöst wurden. Danach startete der Klub eine Spendenaktion – oder wie es auf Neudeutsch inzwischen heißt: ein „Crowdfunding“.

Hüsken: "Nichts tun ist keine Option"

Das Ganze hat der Klub nicht nur in den Sozialen Medien befeuert – Basketballer und Trainer waren auch bei vielen Aktionen in der Stadt präsent. „Für mich stand von Anfang an fest: Nichts tun und die Krise einfach aussitzen, ist keine Option“, berichtet Trainer Cedric Hüsken, der sich für das Crowdfunding-Projekt stark gemacht hat.

Dass sich dieses Engagement gelohnt hat, steht längst fest: Mit der Hilfe seiner Fans und Gönner hat der Klub stolze 12.330 Euro zusammenbekommen, wie die Löwen auf ihrer Homepage vermelden. Die helfen in der Corona-Krise. „Unsere Trainer im Nachwuchsbereich haben in den letzten Wochen schon auf einiges verzichten müssen“, sagt Hüsken.

Regionalligist nimmt Training wieder auf

Inzwischen konnte der Coach etwas Luft holen. Der 29-Jährige kümmert sich nun wieder um seine ureigene Aufgabe: das Training der ersten Mannschaft. In der vergangenen Woche hat Hüsken seinen jungen Kader zu den ersten Trainingseinheiten zusammengerufen.

„Natürlich auf freiwilliger Basis“, wie er betont. Einen offiziellen Start der Vorbereitung hat Hüsken noch nicht festgelegt. „Noch wissen wir ja nicht, wann die nächste Saison beginnt.“

Der erste Eindruck vom Kader – soweit er denn bereits feststeht – sei jedenfalls positiv, wie Hüsken berichtet: „Wir werden Vieles entwickeln müssen, aber die Jungs sind fit und wollen. Deshalb werden wir das in den kommenden Wochen beibehalten und Training anbieten.“

Mit dabei ist auch Nils Strubich. Der 21-jährige Flügelspieler kam 2017 von Citybasket Recklinghausen und geht bei den Löwen in seine vierte Saison. Daneben sind allerdings noch einige Frage zu klären: Bleibt Felix Fuhrmann oder müssen sich die Löwen einen neuen Aufbauspieler suchen? Was wird aus Power Forward Semir Albinovic? Hüsken will das nun zügig klären. Mögliche Kandidaten für die Nachfolge hat er bereits im Visier.

Mit Dijon Smith hat sich der Verein nun auf eine weitere Zusammenarbeit geeinigt  - der Center bleibt.

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