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An den beiden Bulmkern Guido Weber (l.) und Max Wittenberg zieht hier Löwe Nils Pukropski vorbei. Foto: Michael Steyski

Basketball

Löwen-Reserve fertigt CSG Bulmke mit 95:73 ab

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HERTEN - Einen überzeugenden Auftritt legten die Oberliga-Basketballer der Löwen II hin - und schlugen im Revierderby den punktgleichen Tabellennachbarn CSG Bulmke mit 95:73 (34:19, 24:19, 22:13, 15:22).

Dass die Hausherren nicht die 100-Punkte-Marke knackten, war auch der Tatsache geschuldet, das Trainer Christian Koslowky im Schluss-Viertel munter durchwechselte. Das war auch der einzige Abschnitt, in dem die Hertener kein Offensiv-Feuerwerk abbrannten.

Dabei startete die Koslowsky-Truppe bis auf die ersten zwei Minuten stark ins Revierderby. Bis zur sechsten Minute hatten die Löwen bereits fünf Dreipunkte-Würfe in der gegnerischen Reuse versenkt, drehten das 3:7 in ein 15:9. Diesen Vorsprung bauten die Hausherren bis zum Viertelende auf 34:19 aus. Allein Nils Pukropski markierte in den ersten zehn Minuten 11 Punkte, versenkte dabei drei Dreier.

Um es vorwegzunehmen: Die Gelsenkirchener waren im fortlaufenden Spiel chancenlos, kamen nicht mehr in die Nähe der Löwen. In Minute 16 gelang David Verhülsdonk ein kleines Kunststück. Denn mit einem persönlichen 9:0-Lauf – erst drei Zweier, dann ein Dreier – schraubte er das Ergebnis auf 51:28. Zur Pause führte die Koslowky-Truppe mit 58:38. Der Löwen-Coach traute dem Braten noch nicht. „Wir müssen nach dem Wechsel weiter konzentriert spielen“, meinte Koslowsky.

Hertener Löwen II:

Folger 6/2 Dreier, Klein 22/2, Böhmer 11/1, Böckenholt 2, Sudhoff 7, Pukropski 16/4, Kubisch 10/2, Verhülsdonk 19/3, Meiswinkel 2

In der zweiten Halbzeit hofften die Gäste um Spielertrainer Adrian Kanczik, dass die gute Wurfquote bei den Löwen nachlassen könnte. Tat sie aber nicht. Hinzu kam, dass die Hertener aufmerksam verteidigten. Bereits vor dem Schlussviertel war die Partie entschieden, lagen die Hausherren bereits mit 79:51 vorne. Im letzten Abschnitt wechselten beide Vertretungen munter durch, wobei die Herten Truppe etwas nachließ und den Bulmkern mehr Freiheiten gestattete. Am Ende stand aber ein klares 95:73 für die Platzherren zu Buche.

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