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Hayssam Siala (r.), hier im Zweikampf mit Ramazan Sentürk, traf zum 2:1 für die Langenbochumer.

Bezirksliga

BWWL erobert mit "dreckigem" Sieg Platz zwei

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HERTEN - Langenbochum gewinnt mit 2:1 bei Genclerbirligi Resse.

So widersprüchlich kann es laufen: Bezirksligist BW Westfalia Langenbochum wird von großen Personalsorgen heimgesucht, belegt nach dem elften Spieltag aber Platz zwei. Dass der 2:1 (1:1)-Sieg beim Vorletzten Genclerbirligi Resse kein fußballerisches Glanzlicht war? Geschenkt.

„Es war ein dreckiger Sieg“, sagte Langenbochums Sportlicher Leiter Marcus Freitag im Anschluss an die Partie. Er hatte im Kader ausgeholfen, musste aber nicht aufs Feld. An der Seitenlinie vertrat Co-Trainer Pierre Bendig Chefcoach Mirko Talaga.

Die Gäste brauchten, um in die Partie zu finden. Und das nutzte Genclerbirligi aus: Nach sieben Minuten zögerte BWWL-Keeper Maximilian Ronneburg beim Herauskommen, nach dem folgenden Zweikampf mit einem gegnerischen Stürmer zeigte der Schiedsrichter auf den Elfmeterpunkt. „Ich denke, den Strafstoß konnte man geben“, sagte Marcus Freitag, der das 0:1 durch Ali Vural mitansehen musste.

Aber Langenbochum fing sich. Besonders durch Standardsituationen, die von Pascal Kötzsch ausgeführt wurden, wurde es dann vor dem Resser Tor gefährlich. Zunächst klatschte ein Freistoß von Kötzsch an die Querlatte (21.), wenig später prallte einer gegen den Pfosten (31.). Dazwischen hatte Kötzsch aber aus dem Spiel heraus den Ausgleich hergestellt, nachdem Kerim Sehic und Tom Kiel über die rechte Seite vorbereitet hatten (29.).

Weil die Gastgeber kaum einmal gefährlich nach vorne kamen, wäre eine BWWL-Führung zur Pause schon verdient gewesen, danach wurde es noch einseitiger. Hayssam Siala war es dann, der die Gäste in Führung brachte. Er machte einen Schlenker um den gegnerischen Torhüter herum und verwandelte zum 2:1 aus Langenbochumer Sicht. Zuvor hatte bereits Kötzsch die Führung zweimal auf dem Fuß gehabt, war aber am Keeper gescheitert.

Ein Wermutstropfen auf den Langenbochumer Erfolg war die Gelb-Rote Karte gegen Maximilian Elvermann in der 90. Minute. „Mit ein wenig Fingerspitzengefühl gibt man die nicht“, sagte Marcus Freitag. Die erste Verwarnung für ein Foul im Mittelfeld sei zwar berechtigt gewesen, beim Feldverweis habe sich Elvermann nach einem Zweikampf aber nur aufgeregt und gegen die Eckfahne getreten.

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