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Michael Baryga (r.) feiert mit Jonas Klos und Dennis Bachmann den Siegtreffer zum 2:1.

Bezirksliga

BWWL weiter in Lauerstellung

HERTEN - Langenbochum setzt sich beim SV Zweckel mit 2:1 durch.

Besser hätte das Osterfest für die Bezirksliga-Fußballer von BW Westfalia Langenbochum nicht enden können. Die Mannschaft von Trainer Pascal Kötzsch behielt beim SV Zweckel mit 2:1 die Oberhand und bleibt in Schlagdistanz zum Tabellenführer SV Vestia Disteln.

„Solche Siege sind mir am liebsten“, freute sich Kötzsch nach dem Abpfiff. Gegen die tief stehenden Hausherren taten sich die „Brinkmänner“ von Beginn an schwer. Die Gäste hatten zwar genügend Platz zum Kombinieren, konnten daraus auf der Zweckeler Buckelpiste allerdings kein Kapital schlagen. „Das hatte mit Fußball nichts zutun“, ärgerte sich Kötzsch über die miserablen Platzverhältnisse.

Seine Mannschaft operierte in den ersten 45 Minuten vorwiegend mit langen Bälle aus der eigenen Hälfte. Der Erfolg blieb aber aus. Yannick Außem hatte nach einem schönen Zuspiel von Tobias Portmann zwar den Führungstreffer auf dem Fuß, feuerte den Ball aber nicht platziert auf den Kasten von Bünyamin Ertürk (3.). Danach folgte erst mal eine lange Leerlauf-Phase.

Nach einer halben Stunde hatte Michael Baryga den Torschrei bereits auf den Lippen. Sein Kopfball klärte aber Zweckels Berkay Cetin in allerhöchster Not noch auf der Linie (29.). Und Zweckel ? Die Gastgeber tauchten in der ersten Halbzeit genau einmal im Strafraum von BWWL-Torwart Max Ronneburg auf. Der Ausflug wurde auch gleich mit dem ersten Treffer belohnt. Pascalis Terzis köpfte den Ball nach einem Freistoß von Marcel Ofiera zur 1:0-Pausenführung über die Linie (39.). „Da hatten wir eine ganz schlechte Aufteilung“, monierte Kötzsch das Abwehrverhalten.

Kurz nach dem Wiederanpfiff beorderte Kötzsch Leroy Stemmer an die Seitenlinie, um die Taktik zu ändern. Was genau auf dem Zettel stand, wollte der BWWL-Übungsleiter zwar nicht verraten. Allerdings war seine Mannschaft danach deutlich aktiver. Michael Baryga wurde auf die offensive Außenbahn vorgezogen und sorgte da für reichlich Belebung. „Michael hat uns mit seiner Wucht mehr diagonale Tiefe gebracht. Das ist das, was uns im ersten Durchgang komplett gefehlt hat“, erklärte Kötzsch die Umstellung.

Sein Schachzug ging voll auf. Zunächst köpfte Baryga nach einer Portmann-Ecke zum längst überfälligen Ausgleich ein (58.) und besorgte kurz vor Schluss den 2:1-Siegtreffer (86.). Zuvor hatte sich Zweckels Mucahit Yavuzaslan die Ampelkarte abgeholt, wodurch sich noch mehr Räume für die Gäste ergaben (80.). „Ich muss der Mannschaft ein riesengroßes Kompliment machen. Der Siegeswille war da und wir haben das Ding am Ende noch hochverdient gewonnen“, so Kötzsch abschließend.

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