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Tore bejubeln möchten am Sonntag die Bezirksliga-Fußballer des SV Vestia. Foto: Michael Steyski

Bezirksliga

Malasewski erwartet starke Sportfreunde

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Herten - Tabellenführer SV Vestia Disteln will seine Spitzenposition verteidigen. Mit den Sportfreunden Stuckenbusch kommt einer der Verfolger an die Fritz-Erler-Straße (So., 15 Uhr).

Aber egal, wie der Gegner heißt: Distelns Trainer Roman Malasewski hat stets eine Hauptanforderung an seine Mannschaft: „Wir wollen das Heft des Handelns in der Hand haben“, sagt er.

Es gibt auch keinen Grund, das zu ändern, auch zuletzt beim 5:0-Kantersieg beim FC Marl ging das Konzept der Vestia auf. Eine geschlossen starke Mannschaftsleistung war da der Grundstein für den Erfolg.

Eine Vorstellung ähnlicher Güte wird auch am Sonntag wieder abzurufen sein, wenn drei Punkte her sollen. Roman Malasewski richtet sein Hauptaugenmerk zwar auf sein eigenes Team, hat sich aber natürlich auch mit Stuckenbusch beschäftigt. „Trainer Frank Kandsorra stand schon bei Westfalia Gelsenkirchen für eine stabile Defensive“, sagt der Vestia-Coach. Zudem sei das Umschaltspiel zu beachten. „Und Marvin Schulz kenne ich noch aus seiner ersten Zeit in Stuckenbusch, da war er der Lenker und Denker“, sagt Malasewski, der zwar davon ausgeht, dass die Sportfreunde-Mannschaft nun eine ganz andere Struktur hat als damals. „Aber Schulz und andere wie Niklas Portmann, den ich für brandgefährlich halte, haben einfach eine große fußballerische Qualität.“ Das belegen auch die Ergebnisse des aktuellen Tabellenfünften: „Stuckenbusch hat bisher nur in Langenbochum, in Erle und gegen die SG Castrop-Rauxel verloren – da kann man verlieren, die spielen alle oben mit“, sagt Malasewski.

Es spricht also ohnehin schon einiges dafür, dass der SV Vestia am Sonntag nicht im Vorbeigehen gewinnt. Und zusätzlich traten unter der Woche dann auch noch Probleme mit der Flutlichtanlage auf, die Roman Malasewski richtig auf die Palme brachten. Vergangene Woche Donnerstag bereits seien drei der sechs Flutlichtstrahler an der Fritz-Erler-Straße ausgefallen – und immer noch sei nichts behoben. Der Trainingsbetrieb als Vorbereitung sei so in den vergangenen Tagen stark eingeschränkt gewesen. „Ich kann nicht verstehen, wieso die Stadt innerhalb einer Woche nicht in der Lage ist, das Flutlicht zu reparieren“, sagt Malasewski.

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