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Der Distelner Torjäger vom Dienst ballt nach dem ersten Streich die Fäuste: Philipp Müller (r.) erzielte gegen Hillerheide seine Saisontore 24 bis 26.

Bezirksliga

Vestia bleibt obenauf

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HERTEN - Bezirksliga-Spitzenreiter SV Vestia Disteln hat sein Osternest mit drei Punkten gefüllt. „Das ist das einzig Positive“, sagt Trainer Roman Stöckl nach dem 3:0 (1:0) gegen Kellerkind FC/JS Hillerheide.

Mit der Vorstellung, die seine Mannschaft in den vorangegangenen 90 Minuten abgeliefert hatte, war Stöckl nämlich ganz und gar nicht einverstanden. „Das war unsere schlechteste Saisonleistung“, haderte er und fügte hinzu: „Glücklicherweise haben wir gegen die schlechteste Mannschaft gespielt.“

Am nächsten Spieltag müsse Disteln „ein anderes Gesicht zeigen“, richtete er kurz nach Spielende deutliche Worte ein seine Elf, die am Sonntag bei den Sportfreunden Stuckenbusch gastiert.

Gegen die abstiegsgefährdeten Hillerheider reichte eine schwache Leistung zum Sieg. „Das waren drei wichtige Punkte“, erkannte er mit Verweis auf das Fernduell mit Verfolger BWW Langenbochum, der weiterhin mit nur zwei Punkten Rückstand in Schlagdistanz liegt.

Roman Stöckl machte im Spielverlauf wiederholt seinem Unmut Luft und richtete seine Kritik in erster Linie an seine Offensivabteilung, die sich gegen die dicht gestaffelte Abwehr der Recklinghäuser schwertat. „Was macht ihr da?“, schimpfte der Vestia-Trainer und erläuterte hinterher, was ihm nicht behagte: „Keine Laufbereitschaft, Passungenauigkeit, kein Spiel ins letzte Drittel – die Liste ist lang.“

Dass der Spitzenreiter dennoch das Osterwochenende erfolgreich beendete, lag an Torjäger Philipp Müller, der alle drei Treffer erzielte und damit sein Saisonkonto auf 26 ausbaute.

Erst verwandelte er einen Elfmeter nach Foul von Alexander Geßner an Philip Umierski (45.). Auch für das 2:0 sorgte er „vom Punkt“, nachdem Melih Arik im Hillerheider Strafraum ins Straucheln gebracht worden war (87.). Und weil aller guten Dinge drei sind, legte er in der Schlussminute mit einem strammen Schuss von halblinks ins lange Eck den 3:0-Endstand nach.

In der ersten Halbzeit musste das Spiel für eine Viertelstunde unterbrochen werden. Hillerheides Sinan Toskaj hatte sich bei einem Duell mit Louis Sliwa an der Außenlinie eine schwere Knieverletzung zugezogen und musste ins Krankenhaus gebracht werden. Für die Gäste aus Recklinghausen rückte der Spielausgang daher etwas in den Hintergrund. Co-Trainer Patrick Krull bescheinigte seiner Mannschaft eine ordentliche Leistung. „Wir haben taktisch und kämpferisch eine gute Leistung gezeigt.“

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